Beim Ultimate Fighting Championship 244 im Madison Square Garden lief es für US-Präsident Donald Trump als Zuschauer nicht gerade rund: Als er am Samstag mit seiner Entourage die Zuschauerränge betrat, um zu seinem Platz zu gelangen, wurde er von der Menschenmenge laut ausgebuht, und zwar das zweite Mal innerhalb kürzester Zeit.

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Bei der Ultimate Fighting Championship, kurz UFC, treten Kämpfer im Mixed Martial Arts gegeneinander an, also in einem Kampf mit wenigen Regeln.

Trumps Auftauchen im Madison Square Garden war am Samstag für viele der anwesenden Zuschauer wohl eine Provokation: Es hagelte Buh-Rufe aus den Rängen, als Trump und seine Leibwächter und Begleiter die Halle betraten.

Nicht Trumps erste Buh-Rufe der Woche

Es war nicht die erste Sportveranstaltung der Woche, auf der Präsident Trump von den anderen Zuschauern nicht willkommen geheißen wurde. Auf einem Spiel der World Series waren er und seine Frau Melania ebenfalls von den Fans ausgebuht worden, nachdem die Videowand die beiden in den Rängen gezeigt hatte.

Einige Fans riefen auch Pro-Trump-Slogans, sie wurden allerdings von Gegnern des skandalträchtigen Präsidenten überschallt.

Donald Trump ist der erste US-Präsident, der einer Veranstaltung der UFC live als Zuschauer beigewohnt hat. Der UFC-Chef Dana White hatte ihn eingeladen. Er ist in der Öffentlichkeit als großer Unterstützer des Präsidenten bekannt.

Trump mag Kampfsport

Trump selbst hat ebenfalls Erfahrung mit showlastigem Kampfsport: Er war nicht nur in seinen Hotels Gastgeber von Wrestling-Veranstaltungen der WWE, sondern ist auch schon selbst als Kämpfer aufgetreten. 2007 war er bei der WrestleMania 23 aktiv und prügelte im Rahmen eines gescripteten Streits außerhalb des Rings auf einen Widersacher ein.  © 1&1 Mail & Media / CF

Trump verlegt Wohnsitz von New York nach Florida

Dies habe vermutlich steuerliche Gründe, berichtet die New York Times.