Kommen und Gehen im Weißes Haus: ... und raus bis Du!

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Seit dem Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2017 hat es im Apparat der US-Regierung außergewöhnlich viele Wechsel gegeben. Ein Überblick. © dpa

13. März: Außenminister Rex Tillerson ist der nächste, der von US-Präsident Donald Trump gefeuert wird. Bereits im vergangenen Jahr wurden Spannungen zwischen Trump und Tillerson öffentlich. Sein Nachfolger wird CIA-Direktor Mike Pompeo.
Gary Cohn, 6. März 2018: Donald Trumps Wirtschaftsberater wirft das Handtuch. Die Ankündigung des US-Präsidenten, Strafzölle auf EU-Importe zu erheben, hat die beiden entzweit. Denn anders als Trump ist Cohn ein Befürworter von Freihandel und Globalisierung. Trumps nationalistischer Wirtschaftspolitik unter dem Motto "America First" hatte er das Attribut "but not alone" ("aber nicht alleine") beifügt.
Dina Powell: Ende 2017 kündigt die Vize-Sicherheitsberaterin ihren Rückzug an. Die Ex-Investmentbankerin sagt, sie gehe in Einvernehmen.
Anthony Scaramucci, 31. Juli: Erst zehn Tage zuvor zum Kommunikationsdirektor bestellt, ist der Ex-Wallstreet-Banker seinen Posten schon wieder los.
Reince Priebus, 28. Juli: Trumps Stabschef quittiert den Dienst - freiwillig, wie er angibt. Andere sagen, Trump habe ihn gefeuert.
Sean Spicer, 21. Juli: Als sein Präsident ihm Anthony Scaramucci als Kommunikationsdirektor vorsetzen will, hat Trumps Sprecher die Nase voll und geht.
Walter Shaub, 6. Juli: Der Direktor des unabhängigen Büros für Regierungsethik gibt entnervt auf.
James Comey, 9. Mai: Trump feuert den FBI-Chef, eine folgenreiche Sensation. Die Russlandaffäre nimmt weiter Fahrt auf.
Mike Dubke, 30. Mai: Nach nur drei Monaten im Amt wirft der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses hin.
Michael Flynn, 13. Februar: Nach nur 23 Tagen im Amt tritt Trumps nationaler Sicherheitsberater zurück. Er ist in die Russland-Affäre über eine etwaige Wahlbeeinflussung verstrickt.
Sally Yates, 30. Januar: Trump feuert die amtierende Justizministerin und Chefanklägerin, offiziell vor allem wegen ihres Widerstandes gegen seine Einwanderungspolitik.