Donald Trump ist kein Anhänger des Klimawandels - das hat er immer wieder zu Protokoll gegeben. Angesichts der extremen Kältewelle in den USA setzt er nun erneut eine Spitze auf Twitter in Richtung Erderwärmung - jetzt könne man sie gut gebrauchen.

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US-Präsident Donald Trump hat sich angesichts eines massiven Kälteinbruchs in weiten Teilen der USA über die globale Erwärmung lustig gemacht.

"Im Osten könnte es der KÄLTESTE Silvesterabend werden, der jemals registriert wurde", schrieb der Republikaner am Donnerstag auf Twitter. "Vielleicht könnten wir ein bisschen von dem guten alten Treibhauseffekt gebrauchen, vor dem sich unser Land - anders als andere Länder - mit Zahlungen von BILLIONEN VON DOLLAR hatte schützen wollen. Zieht euch schön warm an!"

Mit seinem Hinweis auf die Billionen Dollar bezog sich Trump offensichtlich auf den Pariser Klimavertrag. Die USA hatten ihn unter Präsident Barack Obama unterzeichnet, aber Trump hatte den Ausstieg daraus angekündigt.

USA leider derzeit unter extremer Kältewelle

Teile der USA erleben zurzeit die kältesten Wintertage seit Jahrzehnten. Hinzu kommen zum Teil heftige Schneefälle. In New York müssen sich die Menschen bei der traditionellen Silvesterfeier auf dem Times Square Meteorologen zufolge auf die niedrigsten Temperaturen zur Jahreswende seit etwa einem halben Jahrhundert einrichten.

In der in den USA als "Kältekammer der Nation" bekannten Kleinstadt International Falls (Bundesstaat Minnesota) nahe der Grenze zu Kanada fiel die Temperatur am Mittwoch auf -37 Grad Fahrenheit (-38,33 Grad Celsius), wie der örtliche Wetterdienst mitteilte. Damit wurde ein bisheriger Tiefstwert von -32 Grad Fahrenheit aus dem Jahr 1924 unterschritten.

In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen 165 Zentimeter Schnee, wie der Sender CNN am Donnerstag berichtete. Im Bundesstaat Kansas waren bereits am Dienstag vier Frauen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einer vereisten Brücke das Geländer durchbrach und hinabstürzte.

Im Bundesstaat Minnesota zogen hunderte Eisangler auf den zugefrorenen See Upper Red Lake, um Zander zu fangen. CNN-Meteorologe Brandon Miller erwartete für die kommenden Tage für große Teile der USA Temperaturen von zehn Grad unter Durchschnitt.© dpa

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"Snowmageddon" in Nordamerika: Pennsylvania versinkt im Schnee, fast -40 Grad in Minnesota

Während sich der Winter in Europa derzeit meist von seiner milderen Seite zeigt, leiden Teile Nordamerikas unter einem heftigen Kälteeinbruch. Minusrekorde wurden geknackt und in einer Stadt fiel besonders viel Schnee. Die Bewohner nehmen es teils mit Humor und bezeichnen die aktuelle Wetterlage als "Snowmageddon".