Rapper Jay-Z hat Donald Trump für dessen diffamierende Aussage über Staaten in Afrika und Mittelamerika kritisiert. Der US-Präsident reagiert mit einem patzigen Tweet.

Es ist nichts Neues, dass sich Stars kritisch über Donald Trump und dessen Politik äußern. So einfach hinnehmen will das der US-Präsident aber nicht, wie der Rapper Jay-Z derzeit erlebt.

Jay-Z kritisiert "Dreckslöcher"-Aussage

In einem Interview mit CNN-Journalist Van Jones hatte Jay-Z die angeblich von Donald Trump getätigte Aussage kritisiert, afrikanische Staaten und Länder wie Haiti oder El Salvador seien "Dreckslöcher".

Wörtlich hatte der Rapper gesagt: "Jeder fühlt Wut, aber unter der Wut tut es einfach weh, weil er auf eine ganze Gruppe von Menschen herabblickt. Er hat einfach keine Ahnung, denn an diesen Orten gibt es ganz wundervolle Menschen."

Donald Trump reagiert mit patzigem Tweet

Auf die Kritik hat Trump nun auf seine berühmt-berüchtigte Weise reagiert: mit einem patzigen Tweet.

"Informiere jemand bitte Jay-Z, dass aufgrund meiner Politik, die Arbeitslosigkeit von Schwarzen aktuell auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten ist", schrieb er auf Twitter.

Den Vorwurf, rassistisch zu sein, hat sich Trump nicht erst mit der "Dreckslöcher"-Aussage eingehandelt. Er haftet schon länger an ihm, unter anderem, weil er Mexikaner als Drogenhändler und Vergewaltiger verunglimpft hat, sich nie vom Ku Klux Klan distanzierte und sich über den Vater eines Veteranen lustig machte, weil der pakistanischer Abstammung ist.

Die rigide Einwanderungspolitik Trumps, samt Muslim-Bann und Plänen für eine Grenzmauer zu Mexiko, tut ihr übriges.

Am 20. Januar 2018 ist US-Präsident Donald Trumps Amtsantritt genau ein Jahr her. In diesem Jahr hat Trump bei Twitter etwa 3.000 mal auf den Sendeknopf gedrückt. Seine Tweets lösten teilweise heftige Kontroversen aus. Hier ist ein Jahr in Tweets:




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