... und raus bist Du! Entlassungen und Rücktritte unter Donald Trump

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Der stellvertretende US-Justizminister Rod Rosenstein, der eine wichtige Rolle bei der Russland-Untersuchung gespielt hat, verlässt seinen Posten. Damit ist er in bester Gesellschaft: Seit dem Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2017 hat es im Apparat der US-Regierung außergewöhnlich viele Personalwechsel gegeben. Die einen traten freiwillig zurück. Andere wurden regelrecht rausgeschmissen. Eine Auswahl. (Mit Material der dpa) © dpa

Randolph Alles, 8. April 2019: Einen Tag nach US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen räumt auch der ihr unterstellte Direktor des Secret Service seinen Posten.
Kirstjen Nielsen, 7. April 2019: Die Heimatschutzministerin verlässt die Regierung. Offiziell wird kein Grund für ihren Rücktritt genannt. Insidern zufolge soll Donald Trump ihr vorgeworfen haben, dass sie der Lage an der südlichen US-Grenze zu Mexiko nicht Herr wird. Die Grenzpolitik lag in ihrer Zuständigkeit.
James Mattis, 20. Dezember 2018: US-Präsident Donald Trump gibt via Twitter bekannt, dass der Verteidigungsminister seinen Posten Ende Februar verlässt. Mattis selbst erklärt, dass er aus eigenen Stücken gehe - und macht deutlich, dass inhaltliche Differenzen mit Trump Hintergrund für diesen Schritt seien.
Ryan Zinke, 15. Dezember 2018: Trump teilt mit, dass der skandalumwitterte Innenminister zum Jahresende aus der Regierung ausscheidet. Medienberichten zufolge hatte ihm das Weiße Haus eine Frist zum Rücktritt gesetzt.
Nick Ayers, 9. Dezember 2018: Der Chef des Stabes von Vizepräsident Mike Pence teilt mit, dass er das Weiße Haus zum Jahresende verlässt. Schlecht für Trump: Ayers war sein Wunschkandidat für die Nachfolge von Stabschef John Kelly.
John Kelly, 8. Dezember 2018: Trump gibt bekannt, dass sein wichtigster Mann zum Jahresende das Weiße Haus verlässt. Damit verschleißt der US-Präsident seinen zweiten Stabschef in weniger als zwei Jahren.
Mira Ricardel, 14. November 2018: Die First Lady Melania Trump fordert öffentlich den Rauswurf der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin (im Bild rechts). Präsident Trump zieht nach. Ricardel muss das Weiße Haus verlassen.
Jeff Sessions, 7. November 2018: Der Justizminister reicht einen Tag nach den Zwischenwahlen auf Bitten Trumps seinen Rücktritt ein.
Nikki Haley, 9. Oktober 2018: Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York gibt freiwillig ihren einflussreichen Posten zum Jahresende auf.
Donald McGahn, 29. August 2018: Trump trennt sich von seinem Rechtsberater.
Scott Pruitt, 5. Juli 2018: Der Chef der Umweltschutzbehörde EPA räumt nach einer Serie von Skandalen sein Amt.
Joseph Hagin (r.), 19. Juni 2018: Der stellvertretende Stabschef tritt zurück.
Michael Anton, 8. April 2018: Das Weiße Haus teilte mit, dass der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates geht - einen Tag, bevor John R. Bolton als nationaler Sicherheitsberater übernimmt.
David Shulkin, 28. März 2018: Trump entlässt den in die Kritik geratenen Veteranenminister. Hintergrund ist eine Reise seiner Frau auf Kosten der Steuerzahler.
General H.R. McMaster, 22. März 2018: Der nationale Sicherheitsberater muss seinen Hut nehmen, er wird von John Bolton abgelöst.
Andrew McCabe, 16. März 2018: Zwei Tage vor seiner Pensionierung wird der ehemalige FBI-Vizechef entlassen.
Rex Tillerson, 13. März 2018: Trump verkündet auf Twitter, dass der Außenminister seinen Posten räumen müsse. Spekulationen gab es schon länger.
John McEntee, 12. März 2018: Der persönliche Assistent Trumps wird fristlos entlassen.
Gary Cohn, 6. März 2018: Trumps Wirtschaftsberater kündigt seinen Rückzug an. Er war gegen von Trump angedrohte Strafzölle.
Hope Hicks, 28. Februar 2018: Die Kommunikationschefin und enge Trump-Vertraute teilt mit, sie werde das Weiße Haus verlassen. Was sie zu diesem Schritt bewegt hat, ist bis heute ihr Geheimnis.