US-Präsidentschaft unter Donald Trump

Am 17. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Damit verband sich die Hoffnung, der Immobilien-Milliardär würde im Weißen Haus gemäßigter agieren als er sich im Wahlkampf gegeben hatte. Doch schnell taten sich zahlreiche Konfliktfelder rund um seine Wahlversprechen auf: Das gescheiterte Einreiseverbot, der Wirbel um die Abschaffung von Obamacare, der Stillstand beim Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und über allem die hochbrisante Affäre um Kontakte zu Russland und angeblichen Geheimnisverrat. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte hierzu die Herausgabe eines Gesprächsprotokolls an. Informationen, Hintergründe, Interviews und Analysten zur Präsidentschaft von Donald Trump finden Sie hier. Aktuell: Donald Trump über Brigitte Macron: "In guter körperlicher Verfassung!"

Wüst, vulgär, brachial - längst tobt im Weißen Haus ein schmutziger Machtkampf. Donald Trump und seine Familie wollen offenbar zwei wenig loyale Mitarbeiter loswerden. Wer die Akteure sind. Und worum es genau geht.

Vom Kritiker zum größten Fan: Vier Fakten zu Anthony Scaramucci.

Dieses ist kein schlechter Mafiafilm und auch nicht "Game of Thrones", sondern das echte Leben in Washington. Das Schauspiel im Weißen Haus hat einen neuen Protagonisten: Anthony Scaramucci. Vorhang auf - allerdings nur für Erwachsene geeignet.

Die Republikaner im US-Senat sind mit einem erneuten Anlauf gescheitert, die Krankenversicherung neu zu organisieren.

Es ist ein deutliches überparteiliches Ergebnis: 98 Senatoren stimmen für neue Sanktionen gegen Russland. Damit landet das Gesetz auf dem Schreibtisch von Donald Trump. Legt er ein Veto ein, würde das seinen Kritikern in die Hände spielen.

"Niemand konnte wissen, wie kompliziert das Thema Gesundheit ist", hat Trump einmal gesagt. In dieser Woche mühen sich die Republikaner, "Obamacare" abzuschaffen. Auch der ...

Nur eine kleine, unbedachte Äußerung und Twitter steht Kopf. Bilder des Präsidenten machen die Runde und zeigen, wie sich der Mount Rushmore verändern könnte.

ach der Operation kehrt er zur Debatte zur Abschaffung von "Obamacare" am Dienstag in den US-Senat zurück - und hält eine bemerkenswerte Brandrede, in der er sowohl mit den Demokraten als auch mit seiner Partei, den Republikanern, gnadenlos abrechnet.

Demokraten und Republikaner wollen Trump in seiner Russland-Politik Grenzen aufzeigen. Mit einer deutlichen Mehrheit stimmt das Repräsentantenhaus für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau. An den Plänen gibt es aber Kritik - und zwar auch aus Europa.

Knapper geht es nicht, und geheimniskrämerischer auch nicht. Mit der knappsten aller Mehrheiten ebnen die Republikaner im US-Senat der Abschaffung von "Obamacare" den Weg. Inhaltlich ist aber noch nichts entschieden.

Dass Donald Trump der Twitterfinger oft locker sitzt, ist bekannt. Am Dienstagmorgen (Ortszeit) war der US-Präsident besonders produktiv. Elf Tweets setzte Trump ab, und er befasste sich mit einer sehr breiten Palette von Themen.

US-Präsident Donald Trump hat die öffentliche Demontage seines Justizministers Jeff Sessions fortgesetzt. In einer Twitter-Botschaft bezeichnete Trump seinen Minister am Montagabend als "angeschlagen" und warf die Frage auf, warum Sessions nicht gegen die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ermittle.

Jared Kushner stellt sich am Montag dem US-Geheimdienstausschuss. Seine Gespräche mit Russen seien nicht "unangemessen" gewesen, erklärt Trumps Schwiegersohn vorab.

Der neue Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, Anthony Scaramucci, hat "drastische Maßnahmen" angekündigt, um die undichten Stellen im Weißen Haus zu beseitigen. 

Und immer wieder Russland: Auch diese Woche wird Donald Trump von der Affäre um eine mögliche Moskauer Wahlbeeinflussung und etwaige Verwicklungen seines eigenen Lagers eingeholt. Zudem könnte der Kongress Trump zu neuen Sanktionen zwingen, die der Präsident wohl lieber nicht möchte.

Donald Trump hat nicht nur eine neue Sprecherin, sondern auch einen neuen Kommunikationschef: Anthony Scaramucci ähnelt seinem Boss in mehrerlei Belangen - und war nicht immer ein Trump-Fan.

Der neue Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, Anthony Scaramucci, hat alte Tweets von seinem Account gelöscht. Das teilte der 53-jährige multimillionenschwere New Yorker ...

US-Präsident Donald Trump hat seine "absolute Befugnis" zu Begnadigungen im Zusammenhang mit der Russland-Affäre betont.

Sie ist die neue Sprecherin des Weißen Hauses: Sarah Huckabee Sanders wird Nachfolgerin des zurückgetretenen Sean Spicer. Doch wer ist die 34-Jährige? Ein Portrait.

Anthony Scaramucci stellt sich demonstrativ hinter Donald Trump. Der neue Kommunikationschef des US-Präsidenten lobt dessen "phänomenale Arbeit". Unterdessen gerät Justizminister Jeff Sessions immer stärker unter Druck.

US-Justizminister Sessions hat stets beteuert, mit dem russischen Botschafter nicht über den US-Wahlkampf geredet zu haben. Nun beweisen abgehörte Telefonate laut "Washington Post" das Gegenteil.

Ihr Treffen mit Donald Trump junior befeuerte die Russlandaffäre des US-Präsidenten. Nun kommt heraus: Natalija Wesselnizkaja hat als Anwältin auch für den russischen Geheimdienst FSB gearbeitet.

Nach dem Rücktritt von Sean Spicer als Sprecher des Weißen Hauses übernimmt ab September dessen bisherige Stellvertreterin Sarah Sanders den Posten. 

Sean Spicer war in der Regierung Donald Trumps eine Art Blitzableiter. Seit langem hatte sich abgezeichnet, dass er den Kampf, in den er getrieben worden war, nicht gewinnen kann. Der Präsident hatte ihn enttäuscht.

Paukenschlag im Weißen Haus: Donald Trumps Pressesprecher Sean Spicer ist zurückgetreten.

Donald Trump hat der von ihm verhassten "New York Times" ein Interview gegeben und darin nicht mit Lob für sich selbst gespart. 

Ein halbes Jahr ist Donald Trump nun schon im Amt. Wie eine dunkle Wolke schwebt die Russland-Affäre über seiner Präsidentschaft. Versuche zur Abschaffung von "Obamacare" scheiterten allesamt. Und sonst? Eine Bilanz.

Sechs Monate Donald Trump im Weißen Haus: Das bedeutet viel Getöse, unzählige Twitter-Nachrichten und Fettnäpfchen allerorten. Doch es wurde in den ersten Amtsmonaten des neuen Präsidenten auch Politik gemacht. Die wichtigsten Themen des US-Präsidenten.

Während seines ersten halben Jahres als US-Präsident hat Donald Trump mit seinen Verlautbarungen nicht wenige Menschen verwundert zurückgelassen. Welche Aussagen besonders in Erinnerung blieben:

US-Präsident Trump soll das Geheimprogramm laut einem Medienbericht gestoppt haben. Ein Zugeständnis an Russlands Präsidenten Putin?

Der Gesundheitssektor in den USA macht ein Sechstel der Volkswirtschaft aus. Donald Trump hatte Dimension und Komplexität des Aufregerthemas lange nicht erkannt. Jetzt steht er mit seiner Partei vor einem Scherbenhaufen.

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin sollen beim G20-Gipfel in Hamburg im Geheimen gesprochen haben.

Die Republikaner im US-Senat haben ihren umstrittenen Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform für gescheitert erklärt. 

Donald Trump ist bekannt für seine sexistischen Sprüche. Zuletzt traf es Brigitte Macron, die Frau des französischen Präsidenten.

US-Präsident Donald Trump hat den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro mit scharfen Worten davor gewarnt, seine Macht auszubauen. 

Beim Treffen mit den Macrons in Paris macht der US-Präsident eine flapsige Bemerkung über die Figur der französischen First Lady. Donald Trump hat wieder zugeschlagen, könnte man sagen. Denn die Liste seiner Fehltritte gegenüber Frauen ist lang. 

Donald Trump hat das Aussehen der geplanten Mauer zu Mexiko spezifiziert. Das umstrittene Großprojekt soll eine "Stahlmauer mit Öffnungen" werden.

Donald Trump hat nun auch das Aussehen der französischen First Lady Brigitte Macron ungebeten kommentiert - und dafür spöttische bis entsetzte Reaktionen geerntet. 

Trump ist in Paris, aber den Schlagzeilen über die Russland-Affäre entkommt er nicht. Der Justizausschuss will mit seinem ältesten Sohn sprechen, weil dieser sich mit einer russischen Anwältin getroffen hatte. Der Präsident verteidigt die Begegnung als "Recherche".

Die Russland-Affäre hat den inneren Zirkel von US-Präsident Trump erreicht. Sogar ein Antrag für ein Amtsenthebungsverfahren ist auf den Weg gebracht. Allerdings hat er wenig Aussicht auf Erfolg.

Inmitten der neuen Turbulenzen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump sein gutes Verhältnis zu Wladimir Putin hervorgehoben. Das erste Treffen mit seinem russischen Amtskollegen sei "exzellent" verlaufen.

Ausgerechnet sein Sohn bringt Donald Trump in große Bedrängnis. Ein Treffen mit einer russischen Anwältin im Juni 2016 offenbart vieles und ist Wasser auf die Mühlen seiner Gegner. Doch stichfeste Beweise für eine Zusammenarbeit mit Russland gibt es noch immer nicht.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch in der E-Mail-Affäre seinen ältesten Sohn Donald Jr. verteidigt. Dieser hatte am Vorabend (Ortszeit) in einem Interview des Senders Fox News seine Kontaktaufnahme zu einer russischen Anwältin im Wahlkampf verteidigt. 

Die sogenannte Russland-Affäre bestimmt die Präsidentschaft von Donald Trump. Hat Russland die US-Wahl beeinflusst? Wussten Trump oder Mitglieder seines Teams davon? Hat Trump versucht, die Ermittlungen zu diesen Fragen zu behindern? Ein Politkrimi. Hier stellen wir die Akteure vor.

Die umstrittene Gesundheitsreform der Republikaner, die Obamacare ablösen soll, ist vorerst gescheitert. Damit ein neuer Entwurf möglich ist, soll die Sommerpause nach hinten verlegt werden.

Seine Reue ist begrenzt: Trump Jr. räumt zwar ein, dass er die Dinge im Nachhinein anders gemacht hätte. Doch eigentlich habe er die russische Anwältin nur getroffen, um die Opposition zu erkunden.

Donald Trump wird die Russland-Affäre nicht los. Nun steht ausgerechnet sein Sohn im Fokus, weil er sich mit einer russischen Anwältin getroffen hat. Trump Jr. geht in die Offensive - und macht eine Reihe von E-Mails öffentlich.

Beim G20-Gipfel in Hamburg hatte sich Donald Trump zu einer symbolischen Geste mit seiner Tochter Ivanka hinreißen lassen, die in den USA nicht gut ankam. Der US-Präsident schießt nun gegen die Kritiker - und zieht dabei Hillary Clintons Tochter Chelsea mit in den Streit hinein. Doch die schlägt zurück.

Donald Trump wird die Russland-Affäre nicht los. Nun steht ausgerechnet sein Sohn im Fokus, weil er sich mit einer russischen Anwältin getroffen hat. Aber der Präsident hat davon bis vor kurzem gar nichts gewusst - sagt zumindest das Weiße Haus.

Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump hat sich dazu bereit erklärt, einem Ausschuss des Senats Informationen über ein Treffen mit einer russischen Anwältin zu geben.