Weltweit sind aktuell so viele Menschen auf der Flucht wie nie zuvor. Rund 110 Millionen Menschen mussten ihre Heimat wegen Kriegen, Konflikten, Verfolgung und Gewalt verlassen, berichtete das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Mittwoch in Genf. Zwölf Monate zuvor waren es noch rund 100 Millionen gewesen.

Mehr aktuelle News

Zweidrittel der Menschen waren innerhalb der Grenzen ihrer Heimatländer vertrieben, rund ein Drittel war ins Ausland geflohen, vor allem in Nachbarländer. Es sei ein Mythos, das Menschen vor allem in die reichen Länder etwa in Europa und Nordamerika flüchteten, sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi. Er warb dafür, dass reiche Länder mehr legale Wege der Migration für Arbeitssuchende bieten sollten. Dann würden auch die Asylsysteme nicht so überlastet, argumentierte er.  © dpa

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.