Recep Tayyip Erdogan

Als vor einem Monat Tausende Flüchtlinge nach Griechenland drängten, kam es zu Ausschreitungen. Der deutsche Auslandsgeheimdienst geht von einer Mitwirkung türkischer Kräfte aus.

Die dramatische Situation an der griechisch-türkischen Grenze hat verdeutlicht, wie brüchig der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei ist.

In der Türkei leben inzwischen fast vier Millionen Syrer. Doch die Gastfreundschaft gegenüber den Geflüchteten schwindet und stellt Europa damit vor ein Problem. Ein Blick auf die türkische Perspektive.

Zuletzt ging der türkische Präsident Griechenland im Flüchtlings-Streit an der türkisch-griechischen Grenze scharf an. Nun sorgt Recep Tayyip Erdogan mit einem Vergleich für Schlagzeilen.

Immerhin, sie reden miteinander: Die EU-Spitzen empfingen den türkischen Präsidenten am Montagabend zum Gespräch. Nach knapp zwei Stunden war es schon vorbei, doch die EU sieht deutliche Signale, dass Erdogan wieder konstruktiv mit der EU ins Gespräch kommen will.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Erdogan, Coronavirus und die US-Vorwahlen der Demokraten.

Gerettet ist das EU-Türkei-Abkommen nach dem Treffen zwischen Erdogan und den EU-Spitzen nicht. Kommissionschefin von der Leyen sprach dennoch von konstruktiven Gesprächen. Nach knapp zwei Stunden waren sie schon vorbei.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will laut Medienberichten am Montag nach Brüssel reisen. Dort soll es um die aktuelle Flüchtlingslage an der griechisch-türkischen Grenze gehen. Indes knüpft die EU ein neues Abkommen mit der Türkei an klare Vorgaben: Die "erpresserische Politik Ankaras" müsse eingestellt werden.

Schwarz-Grün könnte die Regierung der Zukunft sein. In Sachen Flüchtlingspolitik sind sich die beiden Parteien allerdings uneins - und das könnte in Hinblick auf die aktuelle Situation an der griechisch-türkischen Grenze ein Problem werden. 

In Syrien unterstützen Sie unterschiedliche Seiten, offiziell agieren sie weiterhin als Partner: Russland und die Türkei. Nachdem der Konflikt in der Provinz Idlib eskaliert ist, wollen die Staatschefs Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan nun eine weitere Zuspitzung vermeiden.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Österreichs Kanzler hat die EU-Mitgliedsstaaten vor der Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten an der griechisch-türkischen Grenze gewarnt. Kurz befürchtet "am Ende dieselben Zustände wie im Jahr 2015".

Die Türkei schickt Tausende Flüchtlinge an die Grenze und erpresst damit Europa. Bei „Maybrit Illner“ macht ein Migrationsexperte auch das „katastrophale Versagen“ Brüssels mitverantwortlich für die zugespitzte Lage an der EU-Außengrenze. Und steht mit seiner Meinung nicht allein.

Hunderttausende Menschen sind wegen der Kämpfe in der Region Idlib im Nordwesten Syriens auf der Flucht. Die Türkei und Russland unterstützen dort unterschiedliche Seiten. Erdogan und Putin einigen sich nun auf eine weitere Waffenruhe für das Gebiet.

Eine neue Flüchtlingskrise bahnt sich an. Der türkische Präsident Erdogan hat seine Drohung wahrgemacht und die Grenze zur EU für Migranten geöffnet. Steht Europa eine ähnliche Situation wie 2015 bevor? Zwei Experten vergleichen die Lage.

Die unübersichtliche Lage an der griechisch-türkischen Grenze schürt Behauptungen über die dortigen Zustände. Das Faktencheck-Team von CORRECTIV hat das Material geprüft und herausgefunden, dass es teilweise aus ganz anderen Kontexten stammt.

Die Türkei hat ihre Grenze zur EU geöffnet, um so ein Entgegenkommen Europas in der Flüchtlingsfrage und dessen Beistand im Syrien-Krieg zu erreichen. Lachender Dritter der ganzen Situation ist Russland.

Kanzler Sebastian Kurz: "Wenn wir jetzt dem türkischen Druck nachgeben, wenn jetzt Präsident Erdogan der Sieger ist, dann werden Hunderttausende nachkommen und das Europa ohne Grenzen nach innen wird Geschichte sein."

Ankara setzt ganz offen Migranten als Druckmittel ein. Griechenland zeigt sich entschlossen, einen massenhaften Andrang von Flüchtlingen in die EU abzublocken. Kann sich das Jahr 2015 wiederholen?

Tausende Migranten versuchen seit Tagen von der Türkei aus nach Griechenland und damit in die Europäische Union zu gelangen. Wir erläutern, was an der EU-Außengrenze passiert, was die Ursachen und was die Folgen sind.

Tausende Menschen haben sich in der Türkei auf den Weg zur EU-Außengrenze gemacht, weil Ankara am Wochenende seine Grenze geöffnet hat. Unterstützt die Türkei die Fluchtwilligen, um damit den eigenen Drohungen Nachdruck zu verleihen? 

Zwischen der griechisch-türkischen Grenze ist die Situation weiter angespannt. Tausende Migranten wollen nach Westeuropa und harren in der Kälte aus. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erwartet, dass sich die Lage noch verschärfen wird.

Nachdem Erdogan "die Tore geöffnet" hat, reagiert die EU auf die zunehmend angespannte Situation an der türkischen-griechischen Grenze und schickt zusätzliche Frontex-Mitarbeiter sowie Ausrüstung in die Provinz Edirne. Die Alarmstufe an dem betroffenen EU-Grenzabschnitt wurde auf "hoch" angehoben.  

Die griechisch-türkische Grenze wird erneut zum Brennpunkt. Die Türkei lässt Präsident Erdogan zufolge Tausende Migranten in Richtung EU passieren. Griechenland will illegale Übertritte verhindern - und greift zu Tränengas und Blendgranaten.