Nicolás Maduro

Und wieder ist in ganz Venezuela alles dunkel: Die großen Stromausfälle im Land häufen sich. Wie schon vor einigen Monaten spricht die Maduro-Regierung von einem "elektromagnetischen Angriff" auf ein Wasserkraftwerk, die Opposition macht Korruption und mangelhafte Wartung der Anlagen dafür verantwortlich.

In einem spektakulären Coup hat der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó seinen politischen Ziehvater aus dem Hausarrest geholt. Der geplante Umsturz scheiterte allerdings und López suchte Schutz in der spanischen Botschaft. Maduro will ihn wieder hinter Gittern sehen.

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Nun möchte er Widersacher Nicolás Maduro mit einer Serie von Streiks in die Knie zwingen. Dieser hat allerdings schon so manche Krise ausgesessen - und droht der Opposition mit harten Konsequenzen.​​​​​​​

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Doch er hat bereits einen neuen Plan.

Juan Guaidó hat sich verkalkuliert: Der Aufstand einiger Soldaten sollte eigentlich einen Dominoeffekt in Gang setzen und die Regierung zu Fall bringen. Anders als vom selbst ernannten Interimspräsident erhofft, wechselt das Militär allerdings nicht die Seiten. Nicolás Maduro hält sich. Jetzt muss Guaidó nachlegen.

Kraftprobe auf den Straßen von Caracas: Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó zieht einige Soldaten auf seine Seite. Sie können den Oppositionsführer Leopoldo López aus dem Hausarrest befreien. Der erhoffte Umsturz gelingt aber nicht sofort. Demonstranten und Sicherheitskräfte liefern sich heftige Kämpfe in der Hauptstadt.

In Venezuela bahnt sich ein Showdown an: Der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó will Staatschef Nicolas Maduro mit Hilfe des Militärs des Amts entheben und ruft die Bevölkerung auf, seinen Putschversuch zu unterstützen. In Caracas fallen Schüsse. 

Dieser Handschlag sorgt für Empörung: Linken-Bundestagsabgeordneter Andrej Hunko trifft den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro. "Skandalös" finden das die Regierungsfraktionen in Berlin.

Dieser Handschlag sorgt für Empörung: Linken-Bundestagsabgeordneter Andrej Hunko trifft den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro. "Skandalös" finden das die Regierungsfraktionen in Berlin.

Der Machtkampf in Caracas zieht sich in die Länge, da will Washington wenigstens die Verbündeten in der Region auf Linie halten. Nach einer Tour durch Südamerika macht sich der US-Chefdiplomat an der Grenze zu Venezuela selbst ein Bild von der Lage - und trifft Geraldine.

Die US-Regierung hat weitere Sanktionen verhängt, um die venezolanische Führung von Staatschef Nicolás Maduro unter Druck zu setzen.

Dem selbst ernannten Interimspräsidenten droht nun die Verhaftung: Die Verfassungsgebende Versammlung Venezuelas hat Juan Guaidó die parlamentarische Immunität entzogen. Zudem soll ein Verfahren wegen Amtsanmaßung gegen ihn fortgesetzt werden. Damit spitzt sich der Machtkampf zwischen dem sozialistischen Staatschef Maduro und seinem Herausforderer immer weiter zu.

Seit Wochen versucht die US-Regierung mit immer neuen Strafmaßnahmen, den venezolanischen Staatschef Maduro zum Rückzug zu drängen. US-Präsident Trump nutzt den Besuch des brasilianischen Präsidenten in Washington nun für eine weitere Drohung Richtung Caracas.

Elektrizität und fließendes Wasser - in Venezuela sind das keine Selbstverständlichkeiten mehr. Interimspräsident Juan Guaidó will die Wut der Venezolaner über die dramatische Lage nutzen und Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt drängen. Der aber gibt sich kampfeslustig.

Der autoritäre Staatschef und der selbst ernannte Interimspräsident haben sich in eine Pattsituation manövriert. Großdemonstrationen sollen nun ein bisschen Bewegung ins Spiel bringen. Die meisten Venezolaner sind schwer genervt: Seit Tagen gibt es keinen Strom.

Blackout in Caracas: Ein massiver Stromausfall hat die venezolanische Hauptstadt in Dunkelheit gehüllt. Der Informationsminister spricht von Sabotage.

Der Diplomat hatte den selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó am Flughafen erwartet. Für Staatschef Maduro war das Empfangskomitee eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des krisengebeutelten Landes - Berlin reagiert.

Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat den deutschen Botschafter in dem Land zur unerwünschten Person erklärt.

Der Druck wächst, aber Venezuelas umstrittener Präsident zeigt sich unbeeindruckt. Das Militär steht zu ihm und Forderungen nach Neuwahlen lässt er ins Leere laufen. Seinem Herausforderer Guaidó droht er nun mit der Justiz. Der könnte es darauf ankommen lassen.

Venezuela gleicht einer Festung: Der autoritäre Präsident Nicolás Maduro hat sein Land hermetisch abgeriegelt, er lässt weder Medizin noch Nahrung ins Land. An den Grenzen schreckt er auch vor Kriegsschiffen und Soldaten nicht zurück, die gegen die Hilfsgüter vorgehen.

Die Menschen in Venezuela leiden. Gegenpräsident Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen. US-Außenminister Pompeo fordert Staatschef Maduro auf, die Hilfe nicht zu blockieren. Der schert sich jedoch überhaupt nicht darum.

Das Herbeischaffen der internationalen Hilfsgüter wird zur ersten Bewährungsprobe für den Interimspräsidenten. Gelingt es Guaidó, die Lieferungen ins Land zu bringen, dürfte das seine Position stärken. Und auch die Soldaten könnten sich elegant aus der Affäre ziehen.

Die Krise in Venezuela nimmt bedrohliche Züge an: Staatschef Nicolás Maduro schert sich nicht um ein Ultimatum Deutschlands und weiterer EU-Länder, die Neuwahlen fordern. Unterdessen haben Spanien, Großbritannien und Österreich Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Es ist Zeit für Maduro zu gehen, meint Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Guaidó. Er findet auch im Ausland viel Unterstützung. Aber das Land ist gespalten, Maduro malt das Gespenst eines Bürgerkriegs an die Wand.

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hatte bis zum Wochenende Zeit: Deutschland und sechs weitere EU-Staaten hatten ihm ein Ultimatum gestellt, bis dahin eine freie und faire Präsidentenwahl auszurufen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass er dieser Forderung nachkommt.