Liberal-Konservative Reformer

Die Partei „Liberal-Konservative Reformer – Die Eurokritiker“ gibt es seit 2015. In ihrer Satzung bekennen sie sich zu einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat und beschäftigen sich vornehmlich mit Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik sowie mit Euro- und Europapolitik. Ursprünglich trug die Partei den Namen „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) und hatte viele ehemalige AfD-Mitglieder in ihren Reihen, so etwa auch Bernd Lucke, der die Partei mitbegründete. Sie durfte allerdings die Abkürzung ALFA nicht behalten, weil Verwechslungsgefahr mit dem Verband „Aktion Lebensrecht für Alle“ bestehe, wie das Landgericht Augsburg 2015 entschied. Deswegen nannte sich die Partei schließlich in Liberal-Konservative Reformer um. Parteivorsitzender ist Bernd Kölmel. Die Partei hat aktuell etwa 2.000 Mitglieder.

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke will fortan wieder in seinem alten Job als Professor für Makroökonomie an der Uni Hamburg arbeiten. Seine erste Vorlesung dürfe er sich allerdings anders vorgestellt haben. 

Mehr Grenzkontrollen, höhere Rückführquoten, Drohnen für Frontex? Die politischen Ansichten der europäischen Parteien zum Thema Migration unterscheiden sich teils deutlich.

Es war die einzige Europawahl-Debatte, zu der die sechs größten Fraktionen im EU-Parlament ihre Topleute schickten. Eineinhalb Stunden hatten sie, um die Zuschauer von sich zu überzeugen. Für einen fundierten Einblick zu wenig - und dennoch hat es sich gelohnt.

Wie setzen sich die Europaparteien zusammen und welche Aufgaben haben sie in der EU? Die wichtigsten Antworten gibt's hier.

Ein Anliegen scheint Bernd Lucke die Entwicklung der selbsternannten "Alternative für Deutschland" noch zu sein. In einem eindringlichen Brandbrief richtet er sich an die Mitglieder und fordert eine klare Grenzziehung gegenüber Rechtsextremismus.

Wen wählen Sie bei der Landtagswahl in Hessen 2018? Der Wahl-O-Mat hilft Ihnen, die passende Partei zu den eigenen politischen Standpunkten zu finden.

Eine neue Euro-Krise stehe vor der Tür: Dieses Schreckensszenario malen Pessimisten angesichts der Ankündigungen der neuen italienischen Regierung an die Wand. Besonders AfD-Gründer Bernd Lucke drückte bei Maybrit Illner auf den Alarmknopf. Gut, dass Finanzminister Olaf Scholz hanseatisch-pragmatisch bleibt. 

Rasanter Aufstieg, rasanter Wandel: Die AfD ist in den fünf Jahren ihres Bestehens immer weiter nach rechts gerückt. Geschadet hat das ihren Wahlergebnissen nicht.

Bernd Lucke war Mitbegründer der AfD und geht für die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2017. Im Interview mit unserer Redaktion verrät er, wie sich seine Partei von der AfD unterscheidet und wie er das Phänomen der Protestwähler beurteilt.

Die Europäische Union feiert 60 Jahre Römische Verträge und damit ihre Anfänge. Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob es in der Krise wirklich Grund zu feiern gibt und anhand von Zuschauerfragen, wofür die EU noch steht. Edmund Stoiber ist einer der Gäste. Der CSU-Politiker benennt die Flüchtlingsfrage als Krisensymptom - und tritt eine hitzige Debatte los.