Jens Spahn

Angela Merkel war 18 Jahre lang Vorsitzende der CDU. Heute beim Parteitag in Hamburg entscheidet sich, wer sie in diesem Amt beerben wird: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn oder Friedrich Merz? Welche Erfahrungen können sie vorweisen? Und welche Politik ist von den Kandidaten zu erwarten? Wir unterziehen die drei Bewerber einem Check.

Auf dem CDU-Parteitag entscheidet sich, ob es einen Bruch mit der Ära Merkel geben wird, wie ihn Friedrich Merz bringen könnte. Oder wird Annegret Kramp-Karrenbauer neue Parteichefin? Angela Merkel wirkt nach 18 Jahren als CDU-Chefin gelöst - ganz im Gegensatz zu den Kandidaten.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz oder Jens Spahn - einer von ihnen wird an diesem Freitag zum neuen Parteichef der CDU gewählt. Immer mehr Polit-Promis und Verbände sprechen sich öffentlich für ihren Favoriten aus. Wer unterstützt wen? Ein Überblick.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz oder Jens Spahn. Die Frage nach dem neuen CDU-Chef elektrisiert die Partei. Bei Sandra Maischberger tendierte eine frühere Ministerin zu Merz – und rechnete mit dem Politikstil von Kanzlerin Angela Merkel ab.

Friedrich Merz stellt Forderungen auf. Der Millionär, der für den CDU-Vorsitz kandidiert, will eine verschärfte Agenda.

Das Rennen um den Chefposten bei der CDU dürfte sich zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz entscheiden. Für sie spricht die große Zustimmung der Bevölkerung - für ihn das Wahlsystem.

Die Regionalkonferenzen der CDU sind vorbei, die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden findet am 7. Dezember statt. Für wen werden sich die Delegierten entscheiden? Eine aktuelle Umfrage zeigt, die Bundesbürger haben eine klare Präferenz, wer die Union in Zukunft leiten soll.

Ob Jens Spahn, Kristina Vogel, Lilly Becker oder Günther Küblböck: Die Gäste beim von Günther Jauch moderierten RTL-Jahresrückblick sind hochkarätig. Trotzdem bleibt "2018! Menschen, Bilder, Emotionen" oberflächlich, da die Sendung völlig überfrachtet ist und Jauch kaum Zeit für seine Gesprächspartner hat.

Der Kandidat um den CDU-Vorsitz, Jens Spahn, hat den völligen Abbau des Solidaritätszuschlages gefordert. Es sei wichtig, dass diejenigen steuerlich entlastet würden, "die den Laden am Laufen halten", sagte der Bundesgesundheitsminister am Freitagabend in Berlin bei der achten und letzten CDU-Regionalkonferenz, bei denen sich die Kandidaten der Parteibasis vorstellten. 

Hat Hartz IV ausgedient? Und wie bekämpft die Politik Abstiegsängste und Zukunftssorgen? Eine motivierte Runde diskutiert bei "Maybrit Illner" Lösungen - und Jens Spahn und Robert Habeck begründen eine neue Männerfeindschaft.

Der Streit um den UN-Migrationspakt wird immer lauter. Die Runde bei "Maischberger" schlingert zwischen Versachlichung und populistischen Versuchungen hin und her. Besonders ein TV-Moderator ledert los.

Der Forscher He Jiankui hat nach eigenen Angaben die Genome von Zwillingen manipuliert. Auf einem Kongress in Hongkong schlägt ihm Empörung entgegen. Doch von Reue zeigt der Chinese keine Spur. Er verkündet, dass eine zweite Frau ein genmanipuliertes Kind austrägt.

Noch drei Gelegenheiten, um zu punkten: Die aussichtsreichsten Bewerber für den CDU-Vorsitz treten am Abend in Düsseldorf auf. Friedrich Merz gibt sich selbstbewusst, er sein von seinem Wahlsieg überzeugt und wisse auch, was er in diesem Fall als allererstes tun werde.

In der CDU wird weiter über die Aussage von Friedrich Merz zum Umgang mit der AfD diskutiert. Während Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer die Vorwürfe zurückweisen, verteidigt Merz seine Bemerkung. Zudem meldet er sich in der Debatte um die Abschaffung von Hartz IV zu Wort. 

Welchen Anteil hat die CDU am Erstarken der AfD? Die CDU übt sich im Rennen um den Vorsitz in offener Debatte - und der Ton wird rauer.

Medizin-Talk bei "Hart aber fair": Frank Plasberg sprach mit seinen Gästen über die häufig mangelhafte Qualität von künstlichen Hüftgelenken, Herzschrittmachern und anderen Implantaten. Die von der Sendung gestellte Diagnose dürfte viele Patienten beunruhigen.

Das ganze Jahr wird in Berlin über Politik geredet. Einmal jährlich laden die Journalisten die Politiker zum Feiern ein. Und dann gehts eigentlich mehr um die Party. Das klappt aber nur bedingt.

Rückschlag für Friedrich Merz: Der Parteivorsitz-Kandidat der CDU verliert in einer aktuellen Umfrage weiter an Zustimmung. Annegret Kramp-Karrenbauer baut ihren Vorsprung aus, Jens Spahn scheint abgeschlagen.

Eine neue Umfrage zeigt: Annegret Kramp-Karrenbauer kann ihren Vorsprung im Rennen um den CDU-Vorsitz ausbauen. Sie legt im Verlgeich mit ihren schärfsten Konkurrenten Friedrich Merz und Jens Spahn im "Politbarometer" zu.

Vier sind rum, vier kommen noch: Gemessen an der Zahl der Regionalkonferenzen haben die Kandidaten für den CDU-Vorsitz das halbe Rennen hinter sich. Einer, der als abgeschlagen galt, spürt Rückenwind.

Die vierte Regionalkonferenz von insgesamt acht - Halbzeit. Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz scheinen inhaltlich nahe beieinander zu liegen. Und einer muss zurückrudern.

Jens Spahn geht in die Offensive zu Friedrich Merz: Der Bundesgesundheitsminister stellt sich demonstrativ vor das geltende Grundrecht auf Asyl und grenzt sich damit deutlich von seinem Konkurrenten um den CDU-Vorsitz ab. Ob Spahn damit punkten wird, bleibt indes abzuwarten.

Auf der ersten CDU-Regionalkonferenz in Ostdeutschland buhlen die Kandidaten für den Parteivorsitz um Unterstützer. Friedrich Merz greift den umstrittenen UN-Migrationspakt auf - und macht einen Vorstoß. An anderer Stelle erwägt die Koalition konkrete Änderungen.

Angela Merkel wirkt gelöster als bei früheren Generaldebatten im Bundestag. Bei einem Thema wird sie dann sogar emotional - als es um den UN-Migrationspakt geht. Bei der Debatte kommt eigentlich nur von der AfD Gegenwind. Doch Merkel könnte wegen des Themas bald auch in der eigenen Partei ein Problem bekommen.  

Der Grippe-Impfstoff geht in Deutschland vielerorts bereits aus. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) genehmigte daher "Plan B", damit weiterhin rechtzeitig geimpft werden kann.