Geert Wilders

Vor der Europawahl schließen sich internationale Rechte zur Europäischen Allianz der Völker und Nationen (EAPN) zusammen. Auch AfD und FPÖ gehören zu der Gruppe. Ihre Mitglieder wollen Europa gemeinsam "radikal verändern". Doch in der Praxis trennt sie vieles.

Zulauf für Rechtspopulisten, eine unsichere Weltlage und unklare Mehrheitsverhältnisse: Die Wahlen zum Europäischen Parlament sind aus mehreren Gründen von großer Bedeutung.

Neue Wendung bei den Ermittlungen zur Messerattacke von Amsterdam: Ermittler gehen nun von einem terroristischen Motiv aus. Der 19-jährige Afghane hatte am Freitag am Amsterdamer Hauptbahnhof zwei amerikanische Touristen niedergestochen.

Ein Mann sticht im Bahnhof von Amsterdam zwei Menschen nieder. Die Polizei hält ein terroristisches Motiv für möglich. Bei dem Täter handelt es sich um einen Afghanen. Er kam aus Deutschland.

Kaum im Amt, sticht Horst Seehofer wiederholt in ein Wespennest: Schon vor einigen Wochen hatte der Bundesinnenminister erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Jetzt legt er nach - und lobt Ungarns wiedergewählten Regierungschef Viktor Orban.

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat dem ungarischen Premier Viktor Orban zum Wahlsieg gratuliert. 

Die Niederländer wählten ihre Kommunalparlamente. Und rechte Parteien errangen Erfolge. Die Wahl war auch ein erster Stimmungstest für die Parteien in Den Haag.

In fast ganz Europa sind Rechtspopulisten in den Parlamenten, doch in Osteuropa stellen sie sogar in Ungarn, Polen und Tschechien die Regierungschefs. Warum ist das so? Wir haben mit dem Osteuropa-Experten Dr. Martin Brusis von der LMU gesprochen. Er sieht drei Gründe dafür.   

Kann die EU nach dem guten Abschneiden von Emmanuel Macron in Frankreich aufatmen? Der Politikwissenschaftler Jan van Deth glaubt nicht, dass es nach den Wahlen in diesem Jahr in Europa ein "Weiter so" geben kann.

Die Niederlande wählt ein neues Parlament - und die VVD vom amtierenden Ministerpräsidenten Mark Rutte geht laut Prognosen als deutlicher Sieger hervor. Der Wahlabend in der Nachlese.

Frankreich hat entschieden: Der liberale Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen ziehen in die Stichwahl um das Präsidentenamt ein. Der Wahlabend im Überblick. 

Es klingt paradox: Ausgerechnet die rechtspopulistische AfD will ein "Garant jüdischen Lebens" in Deutschland sein. Antisemitismus-Experte Marcus Funck glaubt, die Strategie hinter den ungewohnten Tönen zu kennen. Er sagt: Der Alternative für Deutschland geht es vor allem darum, ihr Image rein zu waschen. 

Mark Rutte hat in den Niederlanden Rechtspopulist Geert Wilders in die Schranken gewiesen, indem er gegen diesen und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen harten Kurs fuhr. Anne Will möchte von ihren Gästen wissen, ob das die richtige Strategie ist.

Gestern Abend wurde in den Niederlanden gewählt. Rechtspopulist Geert Wilders kassiert einen deutlichen Dämpfer. Ministerpräsident Mark Rutte kann sich trotz Verlusten als Wahl-Sieger feiern. Das Ergebnis werten einige Medien als Rückschlag für Rechtspopulisten auch in anderen Ländern.

Die Niederlande haben gewählt. Mark Ruttes Partei VVD ist stärkste Kraft. In den Sozialen Medien gibt es die ersten Gratulationen von Politikern aus Deutschland.

Bei Sandra Maischberger geht es um die Wahl in den Niederlanden. Am Rande. Denn wieder dominiert die Debatte um Recep Tayyip Erdogan. FDP-Politiker Christian Lindner erhebt dabei einen schweren politischen Vorwurf gegen Kanzlerin Angela Merkel.

Sein Programm passt auf eine DIN-A4-Seite, seine Partei hat nur ein einziges Mitglied. Trotzdem ist Geert Wilders gerade im Ausland der bekannteste Politiker der Niederlande. Ein Porträt.

Dass der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden eskaliert ist, spielt Recip Tayyip Erdogan in die Karten. Gerade deshalb sind von den Europäern jetzt zwei Dinge gefragt, sagt Türkei-Experte Yunus Ulusoy: Gesprächsbereitschaft und ein offenes Ohr für Erdogans Anhänger.

Am 15. März wählen die Niederländer. Außerhalb des Landes beherrscht Geert Wilders die Schlagzeilen, dabei wird der Populist bei der Regierungsbildung wohl kaum mitreden. Und im Wahlkampf stehlen ihm inzwischen andere die Show.

Nach der Ausweisung der türkischen Familienministerin Kaya aus den Niederlanden hat Präsident Recep Tayyip Erdogan Konsequenzen angedroht. So bewertet die Presse das Auftreten der Niederlande und Erdogans Reaktion im Streit zwischen den Niederlanden und der Türkei.