FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs

Österreich ist weiter nach rechts gerückt am Sonntag. Gewonnen hat der 31-jährige Sebastian Kurz mit einer Strategie, die sich die CSU genau anschauen dürfte. Zum Problem für Merkel wird er aber voraussichtlich nicht werden.

Österreich hat am Sonntag einen neuen Nationalrat gewählt. Sebastian Kurz hat mit der ÖVP klar den ersten Platz erreicht. Hochrechnungen zeigen die SPÖ auf Platz drei, dahinter folgt die FPÖ - es kann noch zu Abweichungen kommen. Aktuelle Entwicklungen zur Wahl finden Sie in unserem Live-Blog.

Die Wahltagsbefragung macht deutlich, welche Bevölkerungsgruppen welche Partei favorisiert haben. Wer brachte Sebastian Kurz den Sieg?

Die Nationalratswahl in Österreich hat die ÖVP und die FPÖ spürbar gestärkt - zusammengerechnet haben sie mehr als die Hälfte der Stimmen. Noch ist offen, in welcher Konstellation das Land in Zukunft regiert wird. So kommentiert die Presse das Wahlergebnis.

Eine erste Wählerstromanalyse nach der Nationalratswahl zeigt, dass die ÖVP viele Nichtwähler mobilisieren konnte - und die Grünen viele Stimmen an die SPÖ und in viele andere Richtungen verloren haben.

Nach der Nationalratswahl wird FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nun zum Königsmacher. Ein Bündnis mit der ÖVP unter Sebastian Kurz dürfte zwar nicht ganz nach seinem Geschmack sein. Doch ist Rot-Blau mit diesem Ergebnis unwahrscheinlich geworden.

Nationalratswahl 2017 in der Nachlese: Alle Hochrechnungen, Ergebnisse und Prognosen.

Die Nationalratswahl 2017 ist geschlagen - die ÖVP ist Wahlsieger. So fällt das vorläufige Endergebnis aus.

Die Nationalratswahl ist geschlagen, die Urnenstimmen sind ausgezählt. Das ist das vorläufige Endergebnis nach Bundesländern - ohne Wahlkarten.

"Österreicher verdienen Fairness": Dieser Satz zieht sich als Leitmotiv durch das Wahlprogramm der FPÖ. Heinz-Christian Strache macht eine Fairness-Krise in Österreich aus und will mit 100 FPÖ-Forderungen dagegen angehen. Dazu zählen Steuersenkungen, ein strengeres Asylrecht und Stärkung der direkten Demokratie.

In einer aktuellen Umfrage von "Meinungsraum.at" exklusiv für GMX.at liefern sich Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Noch immer wissen fast 20 Prozent der Wahlberechtigten, nicht, welcher Partei sie am Sonntag ihre Stimme geben werden.

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz liegt seit Monaten in den Umfragen auf dem ersten Platz. Aber wird er auch Kanzler? Historiker und Wien-Korrespondent Stephan Löwenstein warnt vor voreiligen Schlüssen.

Im gestrigen TV-Duell auf ORF ging es zeitweise heftig zur Sache. Vor allem Heinz-Christian Strache wollte die Gunst der Stunde nutzen, sich profilieren und von Sebastian Kurz und dessen türkiser Bewegung abheben.

Heinz-Christian Strache als lachender Dritter? Einer aktuellen Umfrage zufolge kann die FPÖ vom Silberstein-Skandal gar nicht sonderlich profitieren. Und eine Neuauflage der Großen Koalition ist nicht die unbeliebteste Regierungsvariante.

Gab es vor einem Jahr in der Ö1-Sendung "Klartext" noch ein einigermaßen amikales Gespräch, war die gestrige Debatte zwischen den Chefs von SPÖ und FPÖ von Uneinigkeit und scharfen Tönen geprägt. "Uns trennen Welten", meinte Christian Kern. Für Heinz-Christian Strache kein großes Thema, schließlich sei für ihn der Kanzler nach der Wahl ohnedies Geschichte.