Deutscher Bundestag

Die Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alice Weidel, nimmt es nicht hin, vom Parlamentspräsidenten Wolfgang Schäuble zur Ordnung gerufen worden zu sein. Weidel hatte die Haushaltsdebatte als erste Rednerin mit beleidigenden und provozierenden Passagen eröffnet.

Rüffel für Alice Weidel im Bundestag: Für die Formulierungen "Kopftuchmädchen" und "Messermänner" während der Generalaussprache wurde die AfD-Politikerin von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gerügt.

FDP-Chef Christian Lindner hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mangelhafte Führung in Europa bei einer Antwort auf die großen Krisen in Iran und Syrien vorgeworfen.

Modeschöpfer Karl Lagerfeld "hasst" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihrer Flüchtlingspolitik und droht mit der Rückgabe seiner deutschen Staatsangehörigkeit.

Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen ab August wieder Angehörige nach Deutschland nachholen dürfen. Eine entsprechende Änderung im Aufenthaltsgesetz verabschiedete das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin.

Nach einer historisch langen Durststrecke gibt es mit Richard Grenell endlich wieder einen amerikanischen Chefdiplomaten in Deutschland. Doch der neue US-Botschafter eckt gleich mal mit forschen Äußerungen an, die im politischen Berlin für Irritationen sorgen.

Deutschland liefert weiterhin U-Boote in die Türkei - ungeachtet der Konfrontation zwischen der Türkei und Griechenland im Mittelmeer. Das berichtet die ARD.

Nach Einschätzung eines Expertengremiums des Europarats unternimmt Deutschland zu wenig im Kampf gegen Korruption im Bundestag. Besser funktioniert es dafür in einem anderen Bereich.

Moratorium soll EU-Klagen gegen Gemeinden verhindern.

Der Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz ruft Widerstand hervor: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Entwicklungsminister Gerd Müller wollen mehr Geld für ihre Ressorts - doch der Finanzminister will die Schwarze Null halten.

Knapp 18 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland gehen mit weniger als 2.000 Euro brutto nach Hause. Die Linke spricht von "Ausbeutung" und einem "Skandal". 

Mutmaßliche Asyl-Fehlentscheide in Bremen haben die Politik aufgescheucht. Das Innenministerium verspricht Aufklärung - und macht weitere Details öffentlich.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens Israels hat sich der Bundestag klar zum Existenzrecht des jüdischen Staates bekannt und Antisemitismus in Deutschland verurteilt.

Als Konsequenz aus dem Korruptionsverdacht beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sollen Zehntausende Asyl-Verfahren noch einmal angeschaut werden.

Ein Bericht über Korruption im Europarat macht derzeit Furore in Straßburg. Es geht um ominöse Geldzahlungen aus Aserbaidschan. Am Pranger steht auch eine deutsche Bundestagsabgeordnete.

Hubschrauber, Transportflugzeuge, Raketenwerfer und Drohnen: Das Verteidigungsministerium will mit neuen Bestellungen die Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr lindern. Einen hohen dreistelligen Millionenbetrag soll das kosten.

Die USA und Großbritannien werfen Russland vor, einen globalen Cyberangriff zu führen. Nicht das erste Mal, dass Moskau im Verdacht steht, Computersysteme gezielt anzugreifen.

Je wärmer das Frühlingswetter, desto mehr wird im Bundestag gearbeitet. Das gilt jedenfalls für die drei Bienenvölker, die im Berliner Regierungsviertel schon eifrig auf Blütensuche sind.

Der russische Präsident Wladimir Putin hält seine Hand schützend über den syrischen Diktator Baschar al-Assad. Welche Strategie soll der Westen in Syrien verfolgen? Geht es nach einem einheimischen Journalisten: gar keine.

Trotz Job-Boom und Rekordtief bei der Arbeitslosigkeit sind Hunderttausende auf Dauer arbeitslos und brauchen Hartz IV. Im Schnitt bleiben die Betroffenen immer länger in dieser misslichen Lage.

Drei große Nato-Partner greifen Syrien als Vergeltung für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz an. Die Bundesregierung unterstützt den Militärschlag, hält die Bundeswehr aber raus. Was sind die Hintergründe für diese zwiespältige Haltung?

Der Chef der CSU-Bundestagsabgeordneten, Alexander Dobrindt, will weniger Hartz IV für abgelehnte Asylbewerber und stellt sich gegen weitere Koalitionspläne beim Thema Grundsicherung. Auch die CDU bekommt Kritik ab.

Von Teamgeist war in der Großen Koalition bislang wenig zu spüren, vielmehr sorgten Störfeuer von Jens Spahn und Horst Seehofer immer wieder für Unmut - und auch Ablenkung. Politikwissenschaftler Simon Franzmann will nicht vom verpatzten Koalitionsstart sprechen, sieht aber dennoch Defizite.

Russland steht derzeit fast täglich in den Negativschlagzeilen – entweder wegen des Falls Sergej Skripal oder weil Moskau im Syrien-Krieg fest zu Diktator Baschar al-Assad steht. Bei Maybrit Illner kam es dennoch nicht zu kollektivem Putin-Bashing.

Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben hält sich eine Koalition mit der Linkspartei nach der Landtagswahl 2019 offen. "Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Linken im Landtag und den Linken im Bundestag", sagte Senftleben der "Welt".