Nach den Terroranschlägen von Paris kehren die Eagles of Death Metal wieder in die Stadt zurück. Die US-Rockband wird am Sonntag bei einem U2-Konzert auftreten.

EODM-Sänger kämpft in Interview über "Bataclan"-Attentat mit den Tränen.

Früher als gedacht: Die US-Rockgruppe um Frontmann Jesse "The Devil" Hughes tritt am Sonntag als Gast beim Konzert von U2 in der AccorHotels Arena auf. Das berichtet das "Billboard"-Magazin.

Geplant sei, dass die Band gemeinsam mit den irischen Musikern zum Abschlusslied auftreten werde.

Beim Konzert der US-Gruppe Eagles of Death Metal im "Bataclan" am 13. November hatten Angreifer etwa 90 Menschen getötet.

Jesse Hughes, seine Freundin Tuesday und die anderen Bandmitglieder konnten entkommen. Ihnen gelang die Flucht durch einen Seiteneingang.

Doch eines der Crewmitglieder schaffte es nicht - Merchandising-Manager Nick Alexander starb im Kugelhagel.

Die Rockband hatte nach den Anschlägen ihre Europa-Tour abgebrochen. Konzerte in Köln, Bremen und München wurden abgesagt. Die Tour soll Anfang 2016 fortgesetzt werden.

Auch die irische Band U2 war zum Zeitpunkt der Terroranschläge in Paris, wo sie bereits zwei Konzerte gespielt hatten.

Am Abend der Attentate befanden sie sich in der Konzerthalle, in Vorbereitung zweier Konzerte, die für den US-TV-Sender HBO aufgezeichnet werden sollten.

EODM wollen auch im Bataclan spielen

Nachdem der Pariser Musikclub "Bataclan" angekündigt hatte, Ende 2016 wieder zu eröffnen, hatte Frontmann Jesse Hughes angekündigt, dort wieder auftreten zu wollen.

"Ich will die erste Band sein, die im 'Bataclan' spielt, wenn es wieder öffnet", sagte Hughes "Vice News" in einem Interview.

"Unsere Freunde kamen dorthin, um Rock'n'Roll zu sehen, und starben. Ich will wieder dorthin gehen und leben."

Bei der Terrorserie in der französischen Hauptstadt starben mindestens 130 Menschen. (far/dpa)