Erst in London, dann in Paris und jetzt in Barcelona: In nur drei Monaten schlug dreimal der Terror im Umfeld von Julia Monaco zu. Doch die junge Reisende denkt nicht daran aus Angst wieder nach Hause zu fliegen.

13 Menschen verloren bei dem Terroranschlag in Barcelona am Donnerstag ihr Leben. Auch die junge Australierin Julia Monaco hätte unter ihnen sein können.

Zum Zeitpunkt des Anschlages befand sich die Frau aus Melbourne in einem Kaufhaus auf Las Rambas, nicht weit entfernt von der Stelle, an welcher der Täter den Lieferwagen in die Menschenmenge lenkte.

Drei Anschläge in drei Monaten

Für Julia Monaco war es nicht das erste Mal, dass sie einen Terroranschlag miterlebte.

Seit drei Monaten reist die Australierin um die Welt und drei Mal schlug der Terror um sie herum zu.

So saß sie während des Anschlags in London in der U-Bahn fest und als an der Kathedrale in Notre Dame ein radikalisierter Mann mit einem Hammer auf einen Beamten losging, befand sie sich in Paris.

"Sie sollen nicht gewinnen"

Direkt betroffen war sie zwar bei allen drei Anschlägen nicht, dennoch würden viele andere vermutlich ihre Koffer packen und sich zurück in die Heimat begeben.

Doch nicht so die junge Australierin. Nach dem Anschlag in Barcelona fühle sie sich zwar aufgewühlt, sagte aber gegenüber dem australischen Radiosender "3aw": "Vielleicht stimmt etwas nicht mit mir, aber ich reise weiter. Ich glaube, dass ich hier bleiben möchte und dass ich sie - wer immer sie auch sein sollen - nicht gewinnen lassen möchte."

(thp)