Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für eine engere Zusammenarbeit Deutschlands mit Usbekistan ausgesprochen. Das zentralasiatische Land sollte "noch viel mehr in unseren deutschen und europäischen Blick geraten", sagte er am Mittwochabend in Berlin bei der Eröffnung einer Ausstellung mit archäologischen Schätzen aus Usbekistan. Daran nahm auch der usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew teil.

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Dies böte die Chance zur Diversifizierung unserer politischen, wirtschaftlichen und energiepolitischen Beziehungen, sagte Steinmeier. Zugleich würde ein klares Zeichen an Usbekistan und die anderen Staaten Zentralasiens gesetzt: "Wir sind da. Wir wollen Partnerschaft - und Sie sind nicht allein mit Ihren schwierigen Nachbarn."

Die zentralasiatischen Staaten, zu denen noch Länder wie Tadschikistan, Turkmenistan oder Kirgisistan gehören, sind umringt von Russland und China. Usbekistan selbst hat aber keine gemeinsamen Grenzen zu diesen beiden Staaten.

Er sei froh, dass die bilateralen Beziehungen in den vergangenen Jahren immer enger geworden und heute von wachsendem gegenseitigen Vertrauen geprägt seien, sagte Steinmeier. Die Zusammenarbeit Deutschlands und Usbekistans habe die Kraft, auch die Beziehungen zwischen Europa und Zentralasien zu stärken. Das betreffe den gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel sowie die Frauen- und Menschenrechte.  © dpa

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