In rund einer Woche entscheidet sich, wer die CDU in Zukunft führen wird. Positive Auswirkungen hat der Machtkampf offenbar schon jetzt: In einer aktuellen Umfrage kann die Union ein paar Prozent von den Grünen zurückgewinnen.

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Wenige Tage vor der Kür des neuen CDU-Chefs oder der neuen CDU-Chefin steigt die Union im "Sonntagstrend" in der Wählergunst: Der aktuellen Erhebung des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag" legen CDU/CSU zwei Prozentpunkte zu und erreichen damit 28 Prozent. Der Machtkampf innerhalb der Christdemokraten verschafft der Partei offenbar Aufwind.

Grüne büßen Prozente ein

Die Grünen müssen im Vergleich zur Vorwoche zwei Zähler abgeben, bleiben aber mit 19 Prozent weiterhin zweitstärkste Kraft. Unverändert bleiben die Werte von SPD (15 Prozent), AfD (15 Prozent), FDP (9 Prozent) und Linke (9 Prozent).

Zwischen dem 22. und 28. November wurden insgesamt 1.531 repräsentativ ausgewählte Personen befragt, welche Partei sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.

Die Entscheidung über die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende fällt beim Bundesparteitag am 7. Dezember in Hamburg. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz, Gesundheitsminister Jens Spahn werden inzwischen eher Außenseiterchancen eingeräumt. (dpa/AFP/jwo)  © dpa

Im Rennen um den CDU-Vorsitz hat Friedrich Merz in seiner Kritik am Kurs in der Migrationspolitik nachgelegt. Aus Sicht des Juristen hat Deutschland die Kontrolle über die Flüchtlingspolitik noch immer nicht zurückerlangt.