• 17:52 Uhr: ➤ Ukraine erhält 50 Militärtransporter von der Türkei
  • 16:54 Uhr: Explosionen auf russischem Militärflugplatz auf der Krim
  • 14:15 Uhr: Kreml kritisiert Selenskyjs Forderung nach Reisebann für Russen
  • 13:28 Uhr: Moskau: Ukraine hat Transit von russischem Öl nach Ungarn gestoppt
  • 12:04 Uhr: London: Russland fokussiert sich auf Verteidigung in Süd-Ukraine

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➤ Ukraine erhält 50 Militärtransporter von der Türkei

  • 17:52 Uhr

Knapp ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat die Ukraine eigenen Angaben zufolge 50 Militärtransporter von der Türkei erhalten. Weitere 150 sollen folgen, wie ukrainische Medien am Dienstag berichteten. Die gepanzerten Mannschaftstransporter vom Typ Kirpi sind mit Allradantrieb ausgestattet und können neben der Besatzung zwölf Soldaten transportieren. Bei der Abwehr russischer Angriffe ist die Ukraine stark auf internationale Militärhilfe angewiesen, ihr wichtigster Waffenlieferant sind die USA.

Die Türkei unterhält enge Beziehungen zur angegriffenen Ukraine - aber auch zu Russland. So gehörte sie zu den Vermittlern im Streit um monatelang in der Ukraine blockierte Getreideexporte. Die Mediation endete Ende Juli mit der Einigung auf ein Abkommen, das den Export von Lebensmitteln aus drei ukrainischen Häfen vorsieht. (dpa)

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Die Lage im Überblick:

Seit 24. Februar führt Russland aus der Luft und am Boden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kurz zuvor hatte Präsident Wladimir Putin das Existenzrecht der Ukraine als eigenständiger Staat in Zweifel gezogen und die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt.

Die ukrainische Armee wehrt sich seitdem nach Kräften gegen die Invasoren. Auf beiden Seiten gibt es Berichten zufolge Tausende Tote, wie viele Soldaten und Zivilisten bereits starben, lässt sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Fakt ist: Die humanitäre Lage in der Ukraine spitzt sich mit jedem Tag zu. Nach Angaben der UN sind inzwischen über 10,6 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen (Stand: 8. August), vor allem Frauen und Kinder, da Männer zwischen 18 und 60 Jahren das Land nicht verlassen dürfen.

Karte zur militärischen Lage in der Ukraine. (Achtung: Diese Infografik wird regelmäßig aktualisiert)

Die EU und die USA reagierten mit Sanktionen. Außerdem liefern sie der Ukraine Waffen, auch Deutschland unterstützt das Land mit Waffenlieferungen. Auch Panzer der Klasse Gepard soll die Ukraine aus Deutschland erhalten. Dass die Nato aktiv in den Krieg eingreift, gilt bislang als ausgeschlossen.

Die weiteren Meldungen vom 9. August:

Explosionen auf russischem Militärflugplatz auf der Krim

  • 16:54 Uhr

Auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist lokalen und Moskauer Angaben zufolge ein Munitionsdepot auf einem Luftwaffenstützpunkt explodiert. In sozialen Netzwerken kursierende Videos zeigten am Dienstag zudem Explosionen und große Rauchwolken, die bei dem Ort Nowofjodorowka unweit des Badeortes Feodossija aufgenommen worden sein sollen. Es gebe keine Opfer, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier. (dpa)

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Kreml kritisiert Selenskyjs Forderung nach Reisebann für Russen

  • 14:15 Uhr

Die ukrainische Forderung nach einem internationalen Reisebann für alle Russen hat in Moskau heftige Kritik ausgelöst. Die Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seien "äußerst negativ" aufgenommen worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. "Die Irrationalität des Gedankengangs übersteigt jedes Maß", kritisierte er.

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew beschimpfte Selenskyj auf Twitter als "größten ukrainischen Clown" - und verglich ihn sogar mit NS-Diktator Adolf Hitler. Medwedew fällt seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder mit abfälligen Bemerkungen über das Nachbarland auf. So stellte er in der Vergangenheit etwa das Fortbestehen der Ukraine als souveränen Staat infrage.

Immer wieder rechtfertigt Moskau seinen schon seit fast einem halben Jahr dauernden Angriffskrieg mit einer angeblichen "Befreiung" des Nachbarlands von Nationalsozialisten - was auch deshalb für besondere Empörung sorgt, weil Selenskyj jüdischer Abstammung ist.

Mit Blick auf russische Besatzungsverwaltungen in eroberten ukrainischen Gebieten hatte Selenskyj der US-Zeitung "Washington Post" am Montag in einem Interview gesagt: "Die wichtigsten Sanktionen sind es, die Grenzen zu schließen, denn die Russen nehmen anderen ihr Land weg."

In der EU wird ein Erschweren oder eine völlige Einstellung der Vergabe von Touristenvisa an Russen diskutiert. Die baltischen Staaten etwa vergeben bereits jetzt nur noch in Ausnahmen Visa an russische Staatsbürger. Finnland erwägt ebenfalls eine Verschärfung der Regelungen, fordert aber eine Lösung für den ganzen Schengen-Raum. (dpa)

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Moskau: Ukraine hat Transit von russischem Öl nach Ungarn gestoppt

  • 13:28 Uhr

Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Ungarn ist nach Angaben aus Moskau eingestellt worden. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich: "Tatsächlich hat (das ukrainische Unternehmen) Ukrtransnafta das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6:10 Uhr morgens vollständig gestoppt", gab Transneft laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag bekannt. Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Nach Angaben von Transneft-Sprecher Igor Djomin hängt die Beendigung des Transits mit Zahlungsproblemen zusammen: Die Ukraine fordere für die Durchleitung russischen Öls Vorkasse, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden. Über die Nordroute der Druschba, die durch Belarus und Polen bis nach Deutschland führt, werde hingegen weiter geliefert. (dpa)

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London: Russland fokussiert sich auf Verteidigung in Süd-Ukraine

  • 12:04 Uhr

Die russischen Invasionstruppen in der Ukraine haben nach Angaben britischer Militärexperten ihre Bemühungen in den vergangenen Tagen darauf konzentriert, eine ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes abzuwehren. Trotzdem seien die russischen Angriffe in der östlichen Region Donezk weitergeführt worden, hieß es in dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London am Dienstag.

Die Fortschritte der russischen Aggressoren seien weiterhin begrenzt, so das Fazit der britischen Experten. Den größten Erfolg in den vergangenen 30 Tagen haben die Russen demnach beim Vorrücken auf die Stadt Bachmut erreicht. Doch auch dort sei die Frontlinie in diesem Zeitraum um gerade einmal zehn Kilometer verschoben worden. In anderen Gebieten seien es nur drei Kilometer gewesen.

Als Grund dafür sehen die Briten unter anderem Personalmangel bei den Russen. "Trotz des weiterhin starken Einsatzes von Artillerie in diesen Gebieten, war Russland nicht in der Lage, fähige Infanterie-Kampftruppen in ausreichender Zahl aufzubringen, um größere Gebietsgewinne zu sichern", hieß es.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor. (dpa)

"Höllennacht": Bürgermeister berichtet von schweren Angriffen auf russische Stellungen in Melitopol

  • 11:27 Uhr

Die russischen Streitkräfte haben in Melitopol laut dem Bürgermeister der besetzten Stadt im Süden der Ukraine eine "Höllennacht" durchgemacht. Das berichtet "CNN". Anwohner berichteten demnach, sie hätten in der Nacht etwa zehn Explosionen gehört. Im Morgengrauen habe es weitere gegeben.

"Wir können die Orte der Explosionen im Moment nicht genau benennen, aber wir wissen, dass es Tote und Verletzte gibt", sagte Bürgermeister Iwan Fjodorow. Er fügte hinzu, dass Rauch aus einem Militärstützpunkt aufstieg, der zuvor viermal getroffen worden war.

"Heute ist klar, dass die ukrainischen Streitkräfte Melitopol nicht aufgeben werden und es zusammen mit der Widerstandsbewegung der Einwohner definitiv befreien werden", sagte Fjodorow.

Fjodorow wies auch die russischen Pläne für ein Referendum in den besetzten Teilen der Region Saporischschja, in der Melitopol liegt, zurück. Er sagte, das Datum und die Form der vorgeschlagenen Abstimmung über den Beitritt zu Russland seien mehrfach geändert worden. Der Grund dafür sei, dass "sie wissen, dass sie keine Unterstützung von den Einwohnern bekommen würden".

Am Montag hatte ein ukrainischer Politiker, der mit der russischen Besatzung zusammenarbeitet, ein Dekret zur Unterstützung der Vorbereitungen für das Referendum unterzeichnet. (lh)

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Russische Truppen stationieren Luftabwehr um Atomkraftwerk

  • 10:41 Uhr

Nach mehrfachem Beschuss des südukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja stationieren die russischen Besatzungstruppen eigenen Angaben zufolge Luftabwehrsysteme rund um die Anlage. "Die Luftabwehrsysteme des Kraftwerks werden verstärkt", sagte der Chef der von Moskau eingesetzten Militärverwaltung in der Region, Jewgeni Balizki, am Dienstag im russischen Staatsfernsehen. Moskau und Kiew hatten sich in den vergangenen Tagen wiederholt gegenseitig für Angriffe auf das AKW verantwortlich gemacht. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

Balizkis Angaben zufolge arbeitet das Kraftwerk derzeit normal. Die Stromleitungen und beschädigten Blöcke des Meilers seien repariert, sagte er. Das Atomkraftwerk Saporischschja verfügt über insgesamt sechs Blöcke mit einer Gesamtleistung von 5.700 Megawatt. Damit ist es das leistungsstärkste Kernkraftwerk in Europa. Bis zum Beschuss am Wochenende waren davon laut ukrainischen Angaben noch drei Blöcke in Betrieb. (dpa)

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Selenskyj warnt nach Angriffen auf Atomkraftwerk vor Atomkatastrophe

  • 10:03 Uhr

Nach den Angriffen auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja hat Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einer atomaren Katastrophe gewarnt und Vergleiche zur Tschernobyl-Katastrophe 1986 gezogen. "Die Welt sollte Tschernobyl nicht vergessen und sich daran erinnern, dass das Atomkraftwerk Saporischschja das größte in Europa ist", sagte der ukrainische Staatschef am Montag. "Die Tschernobyl-Katastrophe war die Explosion eines Reaktors. Saporischschja hat sechs Reaktoren."

Zugleich forderte Selenskyj neue Sanktionen gegen Russland. "Nötig sind neue Sanktionen gegen den terroristischen Staat und die gesamte russische Atomindustrie wegen der Schaffung der Gefahr einer atomaren Katastrophe."

Die Atomanlage Saporischschja im Süden der Ukraine war in den vergangenen Tagen zweimal unter Beschuss geraten. Dabei wurden Teile der Anlage beschädigt, ein Reaktor musste abgeschaltet werden. Russland und die Ukraine machen sich gegenseitig für die Angriffe verantwortlich.

Das Akw ist seit Anfang März von der russischen Armee besetzt. Die Invasionstruppen hatten die Nuklearanlage wenige Tage nach Beginn des Angriffs auf die Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht. (AFP)

Russische Soldaten sollen Sprengstoff im Atomkraftwerk Saporischschja verlegt haben

Nach ukrainischen Angaben sollen russische Soldaten Sprengsätze in dem besetzten Atomkraftwerk Saporischschja installiert haben. Der russische Befehlshaber habe angedroht das Werk in die Luft zu sprengen.

US-Behörden wollen Airbus des russischen Oligarchen Skotsch beschlagnahmen

  • 08:40 Uhr

Die US-Behörden wollen ein Flugzeug des russischen Oligarchen Andrej Skotsch in Kasachstan beschlagnahmen. Wie das US-Justizministerium, das Handelsministerium und die Bundespolizei mitteilten, wurde am Montag (Ortszeit) ein Beschluss zur Beschlagnahme des Airbus A319-100 ausgestellt. Die Maschine befindet sich demnach seit Anfang März in Kasachstan und hat einen Wert von mehr als 90 Millionen Dollar (88,3 Millionen Euro).

Dem Duma-Abgeordneten Skotsch wird vorgeworfen, mit russischen Banden des "organisierten Verbrechens" in Verbindung zu stehen. Die USA sowie die Europäische Union haben eine Reihe von Sanktionen gegen ihn verhängt.

US-Justizminister Merrick Garland hatte im März im New Yorker Stadtteil Manhattan eine Einheit zur Verfolgung "korrupter russischer Oligarchen" mit dem Namen KleptoCapture eingesetzt. Ihr gehören mehr als zehn Staatsanwälte und andere Strafrechtler sowie Experten für nationale Sicherheit und FBI- und Steuerermittler an.

Die USA und die EU haben ihr Vorgehen gegen russische Oligarchen nach dem Beginn von Russlands Angriffskrieg in der Ukraine am 24. Februar verstärkt. Sie beschlagnahmten Luxusanwesen, riesige Jachten und Flugzeuge von russischen Milliardären, die Verbindungen zum russischen Staatschef Wladimir Putin haben.

Seit Kriegsbeginn bis Ende Juni froren die USA und ihre Verbündeten Deutschland, die EU, Frankreich Italien, Großbritannien, Japan, Kanada und Australien Vermögen russischer Oligarchen im Wert von mehr als 330 Milliarden Dollar ein. (AFP)

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Rätsel um Getreidefrachter "Razoni" geht weiter

  • 07:55 Uhr

Das mit ukrainischem Getreide beladene Frachtschiff "Razoni" hat unerwartet vor dem türkischen Hafen in Mersin geankert. Das zeigten die Schiffsortungsdienste vesselfinder.com und marinetraffic.com am Dienstag. Eigentlich sollten die 26.000 Tonnen Mais in den libanesischen Hafen Tripoli und von dort nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur weiter ins benachbarte Syrien transportiert werden. Etwa einen Tag vor Ankunft änderte das Schiff dann seinen Kurs.

Die "Razoni" hatte den ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Odessa vor einer Woche verlassen - als erstes Schiff nach Ende einer Getreide-Blockade Russlands. Nach einer Inspektion in Istanbul steuerte sie zuerst den Libanon an, erklärte als neues Ziel dann aber unerwartet "Order", also einen unbestimmten Ort, von dem aus ein Händler die geladene Ware dann bestellt.

Seit Samstag lag die "Razoni" nahe der türkischen Küste bei Iskenderun vor Anker - und machte sich laut Marinetraffic dann in der Nacht zum Dienstag auf in Richtung des Hafens von Mersin. Der Hafenbetreiber war vorerst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die ukrainische Botschaft im Libanon teilte am Montagabend unter Berufung auf die Spediteure mit, der Käufer sei abgesprungen - unter Verweis auf eine fünf Monate lange Wartezeit. Man sei auf der Suche nach einem neuen Empfänger im Libanon oder anderswo. Dass die "Razoni" ihren Zielort kurz vor Ankunft geändert habe, sei aber "etwas seltsam", sagte ein Sprecher von Marinetraffic.

Libanesische Regierungsvertreter hatten der dpa zuvor gesagt, Händler hätten wohl einen Teil der erwarteten Mais-Ladung vom Libanon ins benachbarte Syrien bringen wollen. Der Export von Lebensmitteln nach Syrien ist legal, wird aber erschwert durch Finanzsanktionen des Westens gegen die syrische Regierung. Die Hisbollah etwa schmuggelt in großem Stil unter anderem Lebensmittel und Medizin nach Syrien und kontrolliert auch die meisten illegalen Grenzübergänge.

Beobachter im Libanon machte die große Ladung Mais ebenfalls stutzig, die angeblich gemahlen und an Tiere verfüttert werden sollte. Der Libanon brauche in seiner schweren Wirtschafts- und Lebensmittelkrise Weizen, keinen Mais, sagte Hani Buschali, Präsident des libanesischen Konsortiums für Lebensmittelimporte. Möglich schien auch, dass der angedachte Transport nach Syrien platzte - wegen der großen medialen Aufmerksamkeit für die "Razoni". (dpa)

Weitere Getreide-Frachter legen in ukrainischen Häfen ab

Weitere Getreide-Frachter legen in ukrainischen Häfen ab

Drei weitere Getreide-Frachter haben am Freitag ukrainische Häfen verlassen. Die Lieferungen sollen helfen, Lebensmittelengpässe zu vermeiden.

Amt: Kein Hinweis auf freigesetzte Radioaktivität in Saporischschja

  • 01:01 Uhr

Nach dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bislang keine Hinweise auf freigesetzte Radioaktivität. "Es liegen keine Hinweise vor, dass in der Ukraine radioaktive Stoffe freigesetzt worden sein könnten", teilte das Amt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) mit. Alle vorliegenden radiologischen Messwerte bewegten sich demnach "im normalen Bereich". "Das BfS sieht keine akute Gefahr einer Freisetzung von radioaktiven Stoffen, teilt aber die Sorge um einen dauerhaft sicheren Betrieb des AKW Saporischschja."

Saporischschja ist das größte Akw Europas. Die von russischen Verbänden besetzte Anlage wurde in den vergangenen Tagen mehrfach beschossen. Kiew und Moskau geben sich gegenseitig die Schuld. (dpa)

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Mit Material von dpa, Reuters und AFP

Die Ticker der vergangenen Tage zum Nachlesen:

Pentagon: Bis zu 80.000 Russen getötet oder verletzt

Es gibt keine aktuellen Angaben von russischer Seite zu Opferzahlen im Krieg in der Ukraine. Doch das Pentagon macht eine Schätzung - und sieht die Ukraine derzeit im Vorteil (Bildquelle: IMAGO/Xinhua/IMAGO/Liu Jie)