Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron ist bei der Wahl zum Vorsitzenden des Unterausschusses Auswärtige Kulturpolitik im Bundestag durchgefallen - die AfD sieht darin einen Verstoß gegen das Gewohnheitsrecht und vorher getroffene Absprachen.

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Die Altparteien hielten sich durch einen Verfahrenstrick nicht an die demokratischen Regeln, kritisierte Bystron am Donnerstag. Bei der geheimen Abstimmung habe es sieben Nein-Stimmen, eine Ja-Stimme und eine Enthaltung gegeben.

Die AfD wolle das Thema nun im Ältestenrat ansprechen. Bystron kündigte an, erneut kandidieren zu wollen.

Kulturverbände gegen Petr Bystron

Der Unterausschuss begleitet die auswärtige Regierungspolitik in den Bereichen Kultur und Bildung. Die Parlamentarier befassen sich etwa mit den Goethe-Instituten oder dem Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Kulturverbände hatten zuvor Bedenken gegen einen Vorsitz durch einen AfD-Politiker geäußert.© dpa

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