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Befürworter von Flüchtlingskontingenten fordern, dass eine festgelegte Anzahl an Flüchtlingen organisiert nach Deutschland geholt wird. Ist das die Lösung für einen gesteuerten, menschenwürdigen Zustrom?

Mitten in den syrischen Bürgerkrieg mischt sich nun der internationale Kampf gegen den sogenannten "Islamischer Staat". In Syrien greifen zahlreiche Konfliktparteien zu den Waffen. Es gibt die Vermutung, dass die Unübersichtlichkeit und verschiedenen Interessen letztlich Diktator Baschar al-Assad nutzen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk sendet ein unmissverständliches Signal an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Was dieser Vorstoß für Europa bedeutet und warum er Deutschlands Flüchtlingspolitik in Europa isoliert – die wichtigsten Fragen und Antworten.

Der Journalist Nicolas Henin wurde vom sogenannten "Islamischen Staat" zehn Monate lang als Geisel gehalten. In einem Interview spricht der Franzose darüber, wie die Terrormiliz zu besiegen ist - und welche Fehler aktuell im Kampf gegen den IS begangen werden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der türkischen Führung in scharfen Worten erneut die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen.

Geld, Waffenlieferungen, Luftangriffe, Soldaten. Die Mittel, mit denen ausländischen Mächte in den syrischen Bürgerkrieg eingreifen, unterscheiden sich erheblich – genau wie ihre Ziele. Die wichtigsten Staaten und ihre Strategie im Überblick.

Bundesinnenminister Thomas de Maizére warnt vor der akuten Gefahr durch radikal-islamistische Terrorgruppen in der Bundesrepublik. Wo sich Terrorzellen befinden, verrät er aber nicht. Unsere Redaktion hat beim Bundeskriminalamt nachgehakt - die Erkenntnis ist besorgniserregend.

Beleidigungen des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan werden von der Justiz in der Türkei mit Härte verfolgt. Nun könnte es in einem besonders bizarren Fall einen Arzt treffen.

Der Winter verschärft vielerorts die ohnehin angespannte Situation für viele Flüchtlinge. Zwar versuchen alle Bundesländer, sie in winterfesten Unterkünften unterzubringen. Bleiben die Flüchtlingszahlen aber auch im Winter hoch, wird eine Notunterbringung im Zelt auch nicht ausgeschlossen.

Mit dem ersten Bündnisfall in der Geschichte der EU, den Frankreich nach den Pariser Anschlägen ausgerufen hat, muss auch die Bundesregierung in den Kampf gegen den IS eingreifen. Mit dem beschlossenen Einsatz von Kampfflugzeugen in Syrien überschreitet Berlin nicht nur seine eigene rote Linie – sondern lässt sich auch auf eine Operation in unbekannter Länge ein. Ein Gespräch mit Harald Kujat, ehemaliger General der deutschen Luftwaffe.

Nach dem Abschuss eines Bombers vom Typ Suchoi Su-24 durch das türkische Militär an der türkisch-syrischen Grenze hat Russland bereits Sanktionen gegen Ankara erlassen. Darüber hinaus blamieren sich russische Politiker momentan mit haarsträubenden Vorschlägen.

Es soll der etwas andere Talk bei Sandra Maischberger werden, ohne große Politiker-Reden, mit viel Authentizität und Erfahrungsschatz. Es kommen interessante Geschichten dabei rüber, doch die Debatte wirkt reichlich ziellos.

Während sich Frauke Petry von ihrem Mann trennte, ist sie mit der "Alternative für Deutschland" eng verbunden. Was für eine Person ist die wortgewandte AfD-Vorsitzende, von der sich ihr ehemaliger Lebensgefährte öffentlich distanziert?

Eine Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Türkei ist nicht in Sicht. Ihren Präsidenten Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan scheint es kaum möglich zu sein, aufeinander zuzugehen. Die Lage ist brandgefährlich, sagen Experten.

Mit der Zahl der Flüchtlinge steigt auch die Zahl der rechtsradikalen Gewalttaten in Deutschland.  Frank Plasbergs Polit-Talk "Hart aber fair" wollte den Ursachen des rechten Hasses auf den Grund gehen, bot dann aber vor allem der Parteichefin der AfD eine Plattform.

Die Europäische Union macht in der Flüchtlingsfrage weitreichende finanzielle Zugeständnisse an die türkische Regierung. Dabei entfernt sich Ankara immer weiter von der europäischen Wertegemeinschaft. Warum die EU gar nicht anders kann – und welche Frage für die Türkei alles überlagert.

Der geplante Bundeswehreinsatz in Syrien soll im kommenden Jahr 134 Millionen Euro kosten. Das geht aus der Kabinettsvorlage für den Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hervor, wie die ARD und "Spiegel Online" übereinstimmend berichten. Mittlerweile hat die Bundesregierung eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad ausgeschlossen. Zuvor hatte sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht ganz so eindeutig geäußert.

Stiller Abgang: Günther Jauch verabschiedet sich von seinem Polit-Talk und er tut es in typischer Jauch-Manier: ohne Blaskapelle, große Gesten und Tamtam. Und leider auch ohne große Erinnerungsmomente. Nur Wolfgang Schäuble durfte als einziger Gast zum Abschied winken.

Ilse Aigner, bayerische Wirtschaftsministerin, setzt sich weiter für ein Burka-Verbot ein. Sie fordert in einem Interview den Bundestag auf, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Neu an ihrer Forderung ist: Das Burka-Verbot soll auch für Touristinnen gelten.

Nach den Terroranschlägen von Paris verschärfen der Westen, Russland, Türkei und zahlreiche arabische Länder ihr Vorgehen im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat". Viele Experten sind sich einig: Der IS ist nur mittels Bodentruppen erfolgreich zu bekämpfen. Jörg H. Trauboth, Oberst a.D. der Luftwaffe, hat ein Konzept entwickelt, wie die Terrormiliz zu bezwingen ist.

Laut Justizminister Maas gibt es keine Verbindungen zwischen den Anschlägen von Paris und Deutschland. Der "Spiegel" berichtet hingegen, dass der mutmaßliche Drahtzieher der Attentate Kontakt zu deutschen Islamisten gepflegt hat. Derweil will Russland im Streit mit der Türkei Sanktionen nachlegen. Ebenfalls einem "Spiegel"-Bericht zufolge intensiviert Moskau den Kampf gegen den IS - und setzt bereits Bodentruppen ein.

Die Bundesregierung will militärisch stärker in den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat eingreifen. Die Terrorgefahr in Deutschland werde sich dadurch nicht wesentlich erhöhen, sagt der Friedensforscher Jochen Hippler.

Deutschland wird sich militärisch im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" beteiligen. Ist dieser Einsatz richtig? Und wie groß sind die Erfolgsaussichten im Kampf gegen den IS? Stimmen Sie in unserem Pressekompass ab.

Mit Luftschlägen soll der IS besiegt werden. Doch reicht das? Nein, meint die Runde in der "ZDF"-Sendung und befürwortet ein unpopuläres Szenario.

Frankreichs Präsident François Hollande bedankt sich für die deutsche Hilfe im Kampf gegen den IS, erwartet aber mehr als Waffenlieferungen an die Peschmerga und weitere deutsche Soldaten in Mali. Und so könnten bald deutsche Tornados über Syrien und den Irak fliegen.

Nach den Anschlägen in Paris gibt die Band Eagles of Death Metal der "Vice" ein Interview. Der Schock steht den Musikern immer noch deutlich in den Gesichtern. Sie beschreiben, wie sie dem Tod im "Bataclan" entkommen sind.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets an der syrisch-türkischen Grenze durch die Türkei haben sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Moskau und Ankara verschärft. Der Vorfall ist zudem ein Rückschritt in den Bemühungen, eine Allianz gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) zu schmieden. Die Pressestimmen.

Es sollte um die Bundeskanzlerin gehen und um die Frage, wie viel Macht sie im zehnten Jahr ihrer Kanzlerschaft noch hat. Diskutiert hat die Talkrunde bei Anne Will dann aber hauptsächlich über Asylpolitik.

Nach den Terroranschlägen in Paris hat der Westen seine Luftschläge gegen den sogenannten "Islamischen Staat" intensiviert. Viele Experten sind sich einig, dass die Terrormiliz auf diese Weise nicht zu bezwingen ist.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets im syrisch-türkischen Grenzgebiet durch die Türkei hat die Nato am Dienstag eine Sondersitzung einberufen. Zuvor gab es Spekulationen, ob Ankara das erneute Eindringen der Russen in den eigenen Luftraum als Bündnisfall werten könnte. Bisher trat der Verteidigungsfall erst einmal in Kraft – nach dem 11. September 2001.

Anonymous hat dem sogenannten "Islamischen Staat" den "totalen Cyberkrieg" erklärt. Die Hacker greifen unter anderem Social-Media-Konten an. Sie wollen der Terrormiliz via Internet erheblichen Schaden zufügen. Die Ergebnisse sind bislang fragwürdig. Eine Zwischenbilanz.

Die Pläne zum Bau eines Grenzzauns in Spielfeld werden konkret: Diese Woche will die Polizei die betroffenen Grundeigentümer informieren. Die Vorbereitungen für den Bau haben schon begonnen.

Der Islamische Staat gilt als mächtigste Terrororganisation der Welt und hat al-Qaida längst den Rang abgelaufen. Die beiden Organisationen gelten als verfeindet. Ob es zu einem Terrorwettstreit kommt, ist unter Experten umstritten.   

Die beschwerliche Flucht aus Syrien nach Deutschland hat viele Hürden: den Islamischen Staat, das Geld, das Meer, die Grenzzäune, die Distanz, die Flüchtlingslager, das Wetter und den Asylantrag. Der Weg von Syrien nach Deutschland wurde in diesem Feature nachgezeichnet.

Waffenexporte in Krisenregionen gelten als Mitursache für Flucht und Terror. Die deutsche Bundesregierung spielt hier aktuell selbst eine unrühmliche Rolle. Es geht um den Vorwurf der Doppelmoral.

Wie weit darf man gehen, um dem Terror Einhalt zu gebieten? Bei Frank Plasberg wird besonnen und scharf debattiert. Ein IS-Kenner wirft den Moscheengemeinden Versagen vor, der BKA-Chef spricht von ausgereizten Kapazitäten – und eine Islamismus-Expertin schildert vom Kampf gegen die Radikalisierung Jugendlicher.

Die belgische Hauptstadt ist lahmgelegt. Seit dem Wochenende gilt die höchste Terrorwarnstufe, das öffentliche Leben findet praktisch nicht mehr statt.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer führt Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Parteitag vor. Doch entgegen erster Vermutungen nimmt er und nicht die Regierungschefin dadurch Schaden. Ein Merkel-Experte erklärt, ob der CSU-Chef nun Konsequenzen fürchten muss.

Donald Trump ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten: Dieses Mal teilt der US-Milliardär in einem Tweet eine falsche Statistik über Mordanzahl von Menschen mit schwarzer und weißer Hautfarbe.

In den Medien des Westens werden die Terroranschläge von Paris als historische Zäsur wahrgenommen. Aber wie denkt die arabische Welt über die Anschläge des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) in der französischen Hauptstadt?

Seit den tödlichen Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris macht der Begriff "Daesh" für die Terrormiliz "Islamischer Staat" die Runde. Was steckt dahinter? Und wieso passt "Daesh" besser als IS oder ISIS?

Wie soll man über Geheimes sprechen? Günther Jauch wollte wissen, wie groß die Terrorgefahr in Deutschland ist. Ein Gast hätte die Frage eigentlich am besten beantworten können. Doch auch von ihm gab es kaum konkrete Antworten.

Politiker spekulieren darauf, dass im Winter viel weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Doch dem ist offenbar nicht so. Der Flüchtlingszustrom wird trotz Schnee und Kälte unvermindert anhalten – und es werden sogar noch mehr Flüchtlinge kommen als bisher, meinen Experten.

Finden die Alliierten des Zweiten Weltkrieges 70 Jahre danach wieder zusammen - dieses mal gegen die Terrormiliz IS? In Umrissen zeichnet sich ein ähnliches Bündnis wie damals ab, doch der Weg zu Einigkeit ist schwierig. Und der Gegner ist nur schwer zu fassen. Doch der US-Präsident ist sicher: "Wir werden das schaffen".

Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Gruppe, die einen Anschlag auf das Länderspiel Deutschland-Niederlande am vergangenen Dienstag plante, tatsächlich besteht und immer noch zuschlagen könnte.

Nach den Terroranschlägen von Paris hat Belgien die Terrorwarnstufe erhöht, U-Bahnen in Brüssel fahren nicht mehr. Indes hat der UN-Sicherheitsrat Resolutionsentwurf verabschiedet. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

Falsche Pässe, illegale Einreisen, Kampfsportübungen - ein Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" deckt auf, wie islamistische Zellen arbeiten. So versuchen sie auf dem Balkan an falsche Pässe zu kommen. Zudem veranstalten Islamisten in Wäldern Schießübungen und trainieren tagelang auf Paintball-Schießanlagen für den Dschihad.

Immer wieder wird von Politikern und Militärs über die Entsendung von Bodentruppen gegen den Islamischen Staat gesprochen. Wird es wirklich dazu kommen? Der Politologe Thomas Jäger hält das Szenario wegen der enormen Risiken für eine "theoretische Debatte".

Im vergangenen Jahr war Russlands Präsident Wladimir Putin beim G20-Gipfel noch Ausgestoßener, jetzt wird wieder das Gespräch mit ihm gesucht. Auslöser dafür ist der IS-Terror. Noch ist unklar, wie langfristig diese Annäherung sein wird.

Die Terroranschläge von Paris sind weiterhin das bestimmende Thema. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat Italien fünf Terrorverdächtige identifiziert. Die Männer sind allerdings noch auf freiem Fuß. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen im Liveblog.