Brandenburgs Integrationsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die Arbeit der Stadt Frankfurt (Oder) bei der Betreuung von Geflüchteten gewürdigt. Als Grenzstadt, europäische Doppelstadt und Standort der Zentralen Erstaufnahme komme Frankfurt (Oder) eine besondere Rolle zu, betonte sie am Donnerstag bei einem Besuch des Kommunalen Integrationszentrums und des deutsch-polnischen Verbraucherinformationszentrums. "Die Stadt leistet bei der Unterbringung, Versorgung und Integration von Geflüchteten enorm viel."

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Im Rahmen ihrer Integrationstour besucht die Ministerin in den kommenden Wochen Einrichtungen und Projekte für Geflüchtete in verschiedenen Brandenburger Städten und Gemeinden, darunter auch in Cottbus und den Kreisen Havelland, Barnim und Potsdam-Mittelmark. Zudem will sie mit Kommunalpolitikern über die aktuelle Lage der Migration und Zuwanderung sprechen. "Die Landesregierung nimmt die Sorgen und Belastungen der Kommunen sehr ernst und unterstützt sie", betonte die Grünen-Politikerin.

Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt gibt es seit über vier Jahren. Es steht allen Zugewanderten offen. Ziel ist die langfristige und nachhaltige Integration, unter anderem über Bildung, Ausbildung und Arbeit.

Das biete Geflüchteten Perspektiven für eine Zukunft in Brandenburg, machte Nonnemacher klar. Zuwanderung sei zugleich eine große Chance, gerade für den Brandenburger Arbeitsmarkt, wo Beschäftigte gebraucht würden. Viele der Frauen und Männer aus anderen Ländern hätten Berufserfahrung oder wollten einen Beruf erlernen. "Dieses Potenzial dürfen wir nicht verschenken."

Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum der Stadt informiert mehrsprachig bei grenzüberschreitenden Leistungen oder Wareneinkäufen mit deutsch-polnischem Bezug. Zudem bietet sie mit multimedialen Online-Informationen in deutscher, ukrainischer, polnischer und russischer Sprache auch ein umfangreiches Angebot für Schutzsuchende aus der Ukraine, die sich gegen den russischen Angriffskrieg wehrt.  © dpa

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