Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Carsten Linnemann hofft, dass Markus Söders Vorschlag für einen Weiterbetrieb des Atomkraftwerkes Isar 2 in Landesverantwortung ernst genommen wird. "Rechtlich braucht er eine Mehrheit und muss ein Bundesgesetz ändern, so ist es", sagte Linnemann im RTL/ntv-"Frühstart" zum Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten. "Aber dass Politiker erstmal eine Meinung haben in so einer Situation, wo wir eine ganz andere Lage haben als vor zehn Jahren, finde ich richtig."

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Deutschland befinde sich derzeit in einer "Notsituation", sagte der CDU-Vize. Denn "ein Drittel der Firmen, die mittlerweile im Ausland investieren, investieren ausschließlich aus Kostengründen im Ausland".

Die letzten drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sind am späten Samstagabend abgeschaltet worden, darunter Isar 2 in Bayern. Söder forderte in der "Bild am Sonntag", das Atomgesetz noch einmal zu ändern und den Ländern die Zuständigkeit zu geben, damit Bayern den Meiler in eigener Regie weiterbetreiben kann.  © dpa

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