Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" ist die Trauer um die zwölf Toten groß. Auf Twitter beteuern vor allem Satiriker und Karikaturisten aus aller Welt ihre Solidarität.

Die Karikatur des Australiers David Pope wurde bereits mehr als 18.000 Mal geteilt. Er spielt mit dem englischen Verb "to draw", das sowohl "zeichnen", als auch "eine Waffe ziehen" bedeuten kann.

Auch die Karikatur des New Yorkers, die zwar bereits vor dem Anschlag auf Charles Hebdo" entstanden war, spricht vielen Menschen aus der Seele. Übersetzt heißt die Überschrift: "Bitte genießen Sie diese kulturell, ethnisch, religiös und politisch korrekte Karikatur verantwortungsvoll. Danke."

Auch die türkische Schauspielerin Ezgi Bakiskan bekundet ihre Solidarität.

Die Karikatur von Jean Jullien erinnert an die Nelkenrevolution in Portugal, als Widerstandskämpfer Blumen in die Gewehre von Soldaten steckten.

Auch Ann Telnaes, Karikaturistin der "Washington Post", zeigt deutlich: Sie lässt sich von dem Anschlag nicht einschüchtern.

Die Karikatur des niederländischen Zeichners Ruben L. Oppenheimer braucht keine weitere Erklärung.

Und Bobby Friction hält fest: "Satire wird niemals sterben".

(ska)