Den USA ist offenbar ein weiterer Schlag gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelungen: Wie das Nachrichtenportal CNN unter Berufung auf das US-Militär berichtet, ist diese Woche ein hochrangiger IS-Hacker und Rekrutierer bei einem Drohnenangriff getötet worden.

Junaid Hussain wird mit dem Angriff auf den Karikaturen-Wettbewerb in Garland, Texas, in Verbindung gebracht. "Wir sind uns ziemlich sicher, dass er getötet wurde", sagte ein US-Beamter zu CNN. Offenbar wurde der in Großbritannien geborene Hussain gezielt bei dem Drohnenangriff getötet, als er in einem Auto in Syrien unterwegs war. Laut CNN wurde er in Raqqa getötet, einer Hochburg des Islamischen Staats (IS).

Welche Gefahr geht von den dschihadistischen Hackern aus?

Mitte August hatte ein Bericht für Aufregung gesorgt, wonach IS-Hacker die persönlichen Daten von fast 1.500 Mitarbeitern des US-Militär gehackt und ins Netz gestellt haben. Die Mitglieder der Gruppe Islamic State Hacking Division fordern Anhänger dazu auf, amerikanische Soldaten in deren eigenen vier Wänden zu töten.

Damals hatte der britische IS-Hacker Abu Hussain al-Britani (Junaid Hussain) offenbar in einer Nachricht auf Twitter geschrieben: "Sie haben uns auf ihrer Liste und wir haben sie auf unserer …". (kab/cai)