"Identitäre Bewegung": Rechte Gruppe demonstriert gegen Justizminister Heiko Maas

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Anhänger der rechten "Identitären Bewegung" haben in Berlin gegen Justizminister Heiko Maas und sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz demonstriert.

Am Freitag sammelten sich vor dem Bundesjustizministerium Anhänger der rechten "Identitären Bewegung" zu einer unangemeldeten Demonstration gegen Heiko Maas.
Mit diesem will die Bundesregierung die sozialen Netzwerke zwingen, sogenannte Hate Speeches (zu Deutsch: Hassreden) konsequenter zu entfernen.
Auch Hetze aus dem rechten politischen Spektrum soll damit eingedämmt werden.
Die "Identitäre Bewegung" wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie wendet sich gegen vermeintliche Überfremdung.
Mehrere Demonstranten wurden von der Polizei abgeführt. Ein Person wurde verhaftet. Zuvor hatten einzelne Demonstranten versucht, in das Ministerium einzudringen.
Die "Identitäre Bewegung" hat bereits mehrfach durch Protestaktionen auf sich aufmerksam gemacht. So besetzten ihre Anhänger im vergangenen Jahr kurzzeitig das Brandenburger Tor.
Während der Proteste der rechten Bewegung bildete sich eine spontane Gegendemonstration.
Die Gegendemonstranten hielten dabei Plakate mit verschiedenen Slogans gegen rechtes Gedankengut in die Luft. Die Anhänger der "Identitären Bewegung" hatten auf ein Transparent "Zensurministerium" geschrieben.
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