Arbeitsminister Hubertus Heil hat betont, wie wichtig die G20-Länder für die Gewinnung von Fachkräften sind. "Es hilft uns bei der Fachkräftesicherung zu wissen, wo auf der Welt welche Qualifikationen sind", sagte der SPD-Politiker zum Auftakt des G20-Treffens der Arbeitsminister am Freitag im indischen Indore.

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Die Vergleichbarkeit von Qualifikationen sei Gesprächsthema mit den anderen Ministern. Außerdem werde es um Sozialschutz gehen und die Frage, "wie wir es schaffen, vor allen Dingen in Ländern, die heftige soziale Probleme haben, dafür zu sorgen, dass Menschen aus dem informellen Sektor auch sozialen Schutz und Beschäftigtenrechte bekommen", sagte Heil.

Der informelle Sektor bezieht sich auf wirtschaftliche Aktivitäten, die außerhalb der staatlichen Registrierung und Kontrolle stattfinden. Die Menschen, die in diesem Sektor arbeiten, haben keinen gesetzlichen Schutz oder gewerkschaftliche Unterstützung.

Beispiele für Tätigkeiten im informellen Sektor sind Tagelöhnerjobs, Kinderarbeit und kleine Handwerksarbeiten.

Heil besucht Indien wegen der Fachkräftemigration und des Treffens der Arbeitsminister. Indien hat in diesem Jahr den Vorsitz der wichtigen G20-Länder. Der Hauptgipfel findet im September in der Hauptstadt Neu Delhi statt.  © dpa

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