Gerhard Schröder lernt die Muttersprache seiner künftigen Ehefrau - und hat damit einige Probleme, wie er nun verriet. Sowohl das Alphabet als auch die Aussprache bezeichnet der Altkanzler als "verdammt schwer".

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Altkanzler Gerhard Schröder (73) lernt aus Liebe zu seiner künftigen Ehefrau Soyeon Kim (47) Koreanisch. "Das ist verdammt schwer. Sowohl was das Alphabet angeht als auch die Aussprache", sagte der ehemalige SPD-Vorsitzende der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. "Ein paar Brocken kann ich, aber mehr nicht."

Schröder will in Deutschland und Korea leben

Der genaue Hochzeitstermin des Paares steht noch nicht fest. "Wir sind noch in der Planung", verriet Soyeon Kim, die in Marburg studiert hat und bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.Invest, als Repräsentantin arbeitet.

Mit seiner dann fünften Ehefrau will Schröder künftig in Deutschland und in Korea leben. "Es wird aber nicht so sein, dass man sagt, ein halbes Jahr hier, ein halbes Jahr da", sagte der frühere Bundeskanzler.

"Ich glaube, dass es ihr leichter fällt als mir, weil sie ist mit der deutschen Kultur sehr viel vertrauter als ich mit der koreanischen", sagte Schröder.  © dpa