Syrische Flüchtlinge erreichen Deutschland zum Großteil mit erheblichem Bildungsrückstand.

Davor warnt der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung vom Dienstag.

"Selbst nachdem sie Deutsch gelernt haben, werden viele dem Schulunterricht wohl nicht folgen können", sagte Wößmann dem Blatt.

Laut einer Studie, die Wößmann für die OECD erstellt hat, beherrschten 65 Prozent der Schüler in Syrien im Lesen oder Rechnen nicht die Grundkompetenzen, berichtet die "Bild".

Heute 18-Jährige hätten demnach einen Bildungsrückstand von vier bis fünf Schuljahren. Wößmann zu "Bild": "Es bestehen erhebliche Zweifel, ob sie die Voraussetzungen für eine Berufsausbildung mitbringen.