Der Bau des Zauns an der österreichisch-slowenischen Grenze hat begonnen. Die ersten Zaunpfosten in Spielberg wurden aufgestellt, eine Baufirma und das Bundesheer sind im Einsatz.

Am Montag hat der Bau des Grenzzauns in Spielfeld begonnen. Wie die Austria Presse Agentur (APA) berichtet, wurden die ersten Pfeiler von einer Tiroler Baufirma aufgestellt. Zudem wurden mehrere Rollen Maschendrahtzauns angeliefert, auch das Bundesheer ist im Einsatz.

Laut Bundesheer-Bauleiter Major Gerald Trampusch hatte am Montag das Einrichten der Baustelle Priorität. In den nächsten Tagen soll die Barriere wachsen, der Einsatz der Bundesheer-Pioniere ist vorerst bis Weihnachten angesetzt.

Zwei Meter hoher Zaun wird errichtet

Geplant ist ein zwei Meter hoher Maschendrahtzaun, G7-Zaun genannt. Er soll auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer errichtet werden.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hatte wiederholt betont, sie wolle mit der Errichtung des Grenzzauns Umgehungsmöglichkeiten verhindern und einen "geordneten Zutritt zum Land sicherstellen". Dabei gehe es ihr vor allem darum, Frauen und Kinder vor gefährlichen Situationen an der Grenze zu schützen. (rs)