Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland über 800.000 Asylbewerber erwartet. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Deutschland und Europa mit den Flüchtlingen umgehen und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Slowakische Zöllner schießen auf ein mutmaßliches Schleuser-Auto. Eine Frau aus Syrien wird getroffen. Die Polizei knausert mit Informationen.

Vor der Entscheidung über die Visafreiheit für Türken wächst die Kritik an dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten EU-Türkei-Abkommen.

Die Lage an der österreichisch-italienischen Grenze spitzt sich zu: Bei Protesten am Brenner liefern sich die Demonstranten einen Schlagabtausch mit der Polizei.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat einen Vorschlag der EU-Kommission heftig kritisiert, jene EU-Länder, die sich gegen eine Umverteilung von Flüchtlingen sperren, hohe Strafen zahlen zu lassen.

Für die Türkei könnte dieser Mittwoch ein großer Tag werden. Wenn alles nach Plan läuft, wird die EU-Kommission empfehlen, die Visumpflicht für türkische Staatsbürger aufzuheben. In der EU ist allerdings nicht jedem wohl bei dem Thema. Sind die Risiken der Visaliberalisierung überschaubar? Fragen und Antworten.

Es wird keine Klage gegen die Bundesregierung geben - vorerst zumindest. Das hat der Freistaat Bayern im Hinblick auf den Streit um die Flüchtlingspolitik beschlossen. Grund für die Kehrtwende seien die zurückgegangenen Flüchtlingszahlen.

Die Balkanroute ist dicht, doch zentrale EU-Länder wittern in der Flüchtlingskrise neue Gefahren. Daher sollen die Grenzen weiter kontrolliert werden. Berlin steht diesmal an der Spitze der Bewegung.

Österreich kann in der Flüchtlingskrise künftig einen "Notstand" ausrufen. Als Folge hätten Schutzsuchende kaum mehr eine Chance auf Asyl. Das ist die Konsequenz der Novellierung des Asylrechts, die das österreichische Parlament am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit beschlossen hat.

Kein Schutzsuchender will aus Griechenland in die Türkei zurück. Die Menschen sind enttäuscht und verzweifelt. Die Spannungen entladen sich.

Angela Merkel zeigt CSU-Chef Seehofer die kalte Schulter - und erklärt die bayerischen Forderungen in der Flüchtlingspolitik für unbegründet.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat drei Monate nach seinem Protestbrief gegen den Flüchtlingskurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Antwort bekommen - der Inhalt soll aber vorerst unter Verschluss bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" hat jedoch nach eigenen Angaben Einblick in den Inhalt des Schreibens.

Das Feilschen geht weiter. Wieder einmal gehen Bund und Länder ohne Einigung über die Kosten für die Versorgung und Integration von Flüchtlingen auseinander. In gut fünf Wochen ...

Angela Merkel hat unter anderem für ihren humanitären Einsatz für Flüchtlinge den renommierten Four-Freedoms-Award erhalten. Aber ist diese Auszeichnung auch wirklich gerechtfertigt? Von der Willkommenskultur des Vorjahres hat sich die Kanzlerin schließlich längst verabschiedet.

Wer nimmt wann wie viele Syrien-Flüchtlinge aus der Türkei auf? Über diese Frage herrschte in der EU wochenlang Unklarheit. Jetzt gibt es einen Fahrplan.

Sicherheitsmitarbeiter in einer Erstaufnahmeeinrichtung in München sollen Flüchtlinge erpresst haben. Nun hat die Firma reagiert und die beschuldigten Mitarbeiter entlassen.

Wer nimmt wann wie viele Syrien-Flüchtlinge aus der Türkei auf? Über diese Frage herrschte in der EU wochenlang Unklarheit. Jetzt gibt es offensichtlich einen guten Vorschlag.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat unter Berufung auf Augenzeugen bestätigt, dass sich im Mittelmeer eine neue Flüchtlingstragödie mit möglicherweise Hunderten Toten ereignet hat.

Der Besuch von Viktor Orban bei Altkanzler Helmut Kohl hatte Kontroversen ausgelöst. Der ungarische Ministerpräsident ist wegen seiner Flüchtlingspolitik umstritten. Nach dem Treffen bemühen sich alle um versöhnliche Signale - inklusive Kanzlerin Merkel.

Die Flucht nach Europa über das Mittelmeer ist gefährlich. Immer wieder kommen Migranten auf teils seeuntauglichen, überfüllten Booten um. Bei einer neuen Tragödie könnten ...

Im Mittelmeer hat sich nach italienischen Angaben erneut eine Flüchtlingskatastrophe ereignet. Die verunglückten Menschen waren demnach in Ägypten aufgebrochen.

Folgen der Flüchtlingskrise: Der Zustrom an Migranten reduziert Europas Wirtschaftsleistung. Grund sind die in vier Ländern eingeführten Grenzkontrollen. Der wirtschaftliche Schaden könnte zudem wachsen.

Kann ein IQ-Test helfen, Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Saar-Innenminister Bouillon will das im Rahmen eines Modellprojekts testen. Der Koalitionspartner SPD wirft ihm ein menschenverachtendes Menschenbild vor.

Vor dem mazedonischen Grenzzaun bei Idomeni ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen.

Das geplante "Grenzmanagement" am Brennerübergang zwischen Österreich und Italien erregt die Gemüter: Rom beschwert sich bei der EU-Kommission und verlangt eine Prüfung, ob die Kontrollen mit dem Schengen-Abkommen vereinbar sind.

AfD-Vize Alexander Gauland findet, man könne sich in der Flüchtlingsfrage "nicht von Kinderaugen erpressen lassen", Innenminister Thomas de Maizière erklärt, dass "wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen".

Historisch betrachtet ist es nichts Neues, doch fühlt es sich ungewohnt an: Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich ist angespannt. Am Dienstag treffen die Außenminister und Vertreter beider Länder aufeinander. Wie ernst zu nehmen ist der neueste Bruderzwist?

Sie war das Gesicht der Wiener Asylwende und eine Verbündete von Horst Seehofer gegen Angela Merkel: Johanna Mikl-Leitner tritt als Österreichs Innenministerin zurück. Wird nun alles anders? Es sieht nicht danach aus.

Die Zahl klingt alarmierend und geistert seit dem Wochenende durch die Medien. Fast 6.000 minderjährige Flüchtlinge sollen im vergangenen Jahr in Deutschland verschwunden sein. Eine Politikerin der Grünen spricht von Zwangsprostitution und Ausbeutung. Medien spekulieren über ein mögliches Verbrechen. Doch die Gründe für die Statistik könnten viel profaner sein.

An Silvester wurden zahlreiche Frauen in mehreren Städten Opfer sexueller Übergriffe. In Düsseldorf hat am Montag der erste Prozess wegen eines solchen Übergriffs begonnen.

In Deutschland sollen nach einem Medienbericht im Vorjahr 5.835 minderjährige Flüchtlinge verschwunden sein. Die Zahl gehe aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Im griechischen Grenzort Idomeni spitzt sich die Lage erneut zu: Hunderte Flüchtlinge haben die Grenze zu Mazedonien gestürmt. Die Polizei reagiert mit Tränengas und Blendgranaten.

Nordöstlich der Ägäis-Insel Samos ist am frühen Samstagmorgen ein Schlauchboot mit elf Flüchtlingen an Bord gekentert. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

Es kommen weniger Flüchtlinge in Deutschland an, aber mehr Menschen beantragen Asyl. Auch der Berg an unerledigten Anträgen wächst weiter und die Dauer der Asylverfahren nimmt zu. Das zeigt, dass die Flüchtlingskrise noch nicht bewältigt ist.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Kritik am Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei zurückgewiesen. Die deutschen Bürger müssten noch einige Wochen "ein paar harte Bilder" aushalten, dann ist die Flüchtlingskrise ausgestanden - vermutlich.

Droht eine neue Flüchtlingswelle? Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) spricht von Hunderttausenden Afrikanern, die aus Libyen nach Europa wollen. Das Problem: Teile des nordafrikanischen Landes sind in der Hand der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS).

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer lobt Österreichs Kurs in der Flüchtlingskrise. Deutschland profitiere von der Obergrenze und der Schließung der Balkanroute.

Die Zahl der Einreisen von Flüchtlingen nach Deutschland sinkt im März auf 20.000. Das gibt Bundesinnenminister Thomas de Maizière bekannt.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) rechnet mit einer baldigen Zunahme des Flüchtlingsandrangs aus Afrika nach Europa.

Nach einem nächtlichen Feuer in einem Haus im rheinland-pfälzischen Bingen mit sechs Verletzten geht die Polizei von Brandstiftung aus. An und in dem Gebäude, in dem neben Saisonarbeitern aus Deutschland und Portugal auch 13 Flüchtlinge übernachten, wurden drei Hakenkreuze entdeckt.

CSU-Chef Horst Seehofer hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) scharf wegen seiner Ankündigung attackiert, die Personenkontrollen an der Grenze zu Österreich zu beenden.

Bootsflüchtlinge sind in den letzten Jahren vor allem in Italien und Griechenland angekommen. Brüssel würde diese Staaten gerne entlasten. Dazu müsste die EU allerdings ihr Asylsystem umkrempeln. Die Debatte darüber hat die EU-Kommission nun eröffnet.

Mit dem Abflauen des Flüchtlingsandrangs will Deutschland die Kontrollen an der Grenze zu Österreich im Mai wieder aufheben. Das kündigte Innenminister Thomas de Maizière am ...

"Nicht zukunftsfähig": Das Urteil der EU-Kommission über das europäische Asylsystem ist lange bekannt. An diesem Mittwoch soll es endlich neue Vorschläge geben. Erste ...

Bei der Rückführung von Migranten aus Griechenland in die Türkei ist es nach Angaben von Hilfsorganisationen zu einem bizarren Zwischenfall gekommen.

"Rückführung" in die Türkei, "Umsiedlung" in die EU - der Flüchtlingspakt zwischen Brüssel und Ankara ist kompliziert. Und viele Probleme noch ungelöst.

Flüchtlingspakt, zweiter Akt: Hunderte Migranten sollen am Montag in die Türkei zurückgeschickt werden. Die Anspannung bei Polizei und Migranten ist gleichermaßen hoch. Wie wird das enden?

Auf dem Papier ist alles fertig. Die ersten Migranten sollen zurück in die Türkei geschickt werden. Doch Experten fehlen, die Migranten sind wütend - und Menschenrechtsorganisationen empört.

Seit die wichtigsten Transitwege blockiert sind, kommen tausende Asylsuchende nicht mehr bis an die deutsche Grenze. Dort sinken die Zahlen nun spürbar. Die Bundesregierung hofft auf eine Entspannung.

Sie engagieren sich für Flüchtlinge und werden dafür beschimpft, bedroht oder gar angegriffen. Hass und Hetze ist für viele Freiwillige Alltag. Eine Helferin stellt klare Forderungen an die Politik.

Am Montag soll es losgehen: Die ersten Migranten aus Griechenland sollen in die Türkei zurückgebracht werden. Doch der Widerstand ist groß. Nicht nur unter Flüchtlingen.