Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland über 800.000 Asylbewerber erwartet. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Deutschland und Europa mit den Flüchtlingen umgehen und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Ein Jahr nach ihrem Satz "Wir schaffen das" in der Flüchtlingskrise steht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ohne Abstriche zu ihrer zuversichtlichen Einschätzung. Zugleich räumte sie Fehler in der deutschen Flüchtlingspolitik der Vergangenheit ein.

Die Bundesregierung fordert von der deutschen Wirtschaft stärkere Anstrengungen zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen, Dabei beschäftigen Bundesbehörden selbst lediglich fünf Flüchtlinge.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat deutsche Fehler in der Flüchtlingspolitik in der Vergangenheit eingeräumt: "Auch wir Deutschen haben das Problem zu lange ignoriert und die ...

Etwa 6.500 Flüchtlinge sind binnen eines Tages im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden.

Seit dem Frühjahr gehen die Flüchtlingszahlen in Deutschland zurück. Falls die Entwicklung so anhält, erwarten Forscher bis zu 400.000 neue Asylbewerber in diesem Jahr. Das wären zwei Drittel weniger als 2015.

Nordafrika, Mittelmeer, Italien, Schweiz und schließlich Deutschland: Noch ist die Zahl der Flüchtlinge auf dieser Route relativ klein. Doch sie steigt. Die Bundespolizei ...

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hat eine dauerhafte Kontrolle der Grenze entlang der von Flüchtlingen genutzten Balkanroute angekündigt. Kritik übte er an Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Angela Merkel will als Antwort auf die gesteigerte Terrorgefahr in Deutschland die Bevölkerung stärker überwachen. Einen Zusammenhang zwischen der steigenden Zahl an Terrorattacken und dem Zuzug von Flüchtlingen verneint die Kanzlerin deutlich.

Nachdem bekannt wurde, dass die türkische Regierung unter Recep Tayyip Erdogan Verbindungen zu Islamisten pflegt, kann es ein "Weiter so" im Verhältnis zur Türkei nicht mehr geben, meinen deutsche Politiker.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihrer Flüchtlingspolitik attackiert. "Einfach mal sagen 'Wir schaffen das' und dann die Sache einfach laufen lassen, ist ein großer Fehler gewesen", sagte der Vizekanzler.

AfD-Chefin Frauke Petry möchte abgelehnte Asylbewerber und illegale Migranten auf Inseln außerhalb der EU verschiffen. Si will "Rückwanderung" statt Einwanderung.

Deutschland verweigert immer mehr Menschen an seinen Grenzen die Einreise. Auch die Zahl der Abschiebungen steige, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.

Gewalttätige Flüchtlinge sollten nach Ansicht des Grünen-Politikers Boris Palmer auch nach Syrien abgeschoben werden. Es gebe Verhaltensweisen, durch die man ein Anrecht auf Schutz verwirke, so der Oberbürgermeister von Tübingen.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen gefordert, um den Flüchtlingszustrom einzudämmen.

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz warnt vor einer Verwässerung der Positionen gegenüber der Türkei. Die EU müsse an ihren Grundwerten festhalten, sagt der Politiker der konservativen ÖVP.

Alle seit dem vergangenen Jahr nach Deutschland eingereisten Flüchtlinge sind nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) inzwischen registriert.

CSU-Bundestagsabgeordnete erhöhen unmittelbar vor Angela Merkels Auftritt in der Bundespressekonferenz den Druck auf die Bundeskanzlerin, Fehler in der Flüchtlingspolitik einzuräumen und einen Kurswechsel einzuleiten. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat sich im Rahmen seines Treffens mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) in Budapest zum wiederholten Male negativ in Bezug auf die Flüchtlingsthematik geäußert.

In Italien sind zwei mutmaßliche Schlepper festgesetzt worden. Sie sollen ein Boot mit 400 Migranten an Bord geführt haben. Im Lagerraum wurden die Leichen von 15 Männern und einem Jugendlichen entdeckt.

Mit großen Flüchtlingsströmen über den Brenner war gerechnet worden, diese blieben jedoch aus. Dennoch baute Österreich an der Infrastruktur für das "Grenzmanagement" weiter - nun sind die Arbeiten abgeschlossen.

Die Zahl der neuen Asylsuchenden in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen.

Das "Integrationsklima" in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren gelitten. Eine neue Studie zeigt außerdem: Die Frage, was diese Gesellschaft zusammenhält, ist noch lange nicht abschließend beantwortet.

Seit Herbst streiten Bund und Länder über die Verteilung der Flüchtlingskosten. Quasi auf den letzten Drücker vor der Sommerpause gibt es eine Einigung. Denn Schäuble packt ein ...

Die italienische Marine hat 217 Leichen aus dem Schiffswrack geborgen, das im April vor einem Jahr gesunken und Hunderte Flüchtlinge in den Tod gerissen hatte.

Österreich und Ungarn wollen gemeinsam gegen Schlepper vorgehen. Die beiden Länder wollen in Arbeitsgruppen nach Möglichkeiten suchen, die aktuelle Situation zu entschärfen.

Ungarn will offenbar Flüchtlinge, die illegal auf der Balkanroute ins Land kommen, ohne Verfahren zurück nach Serbien oder Kroatien bringen.

Die Achse Wien-Berlin hat in der Flüchtlingskrise einen Knacks bekommen, mit Kanzler Kern soll es einen Neuanfang geben. Er kommt dabei auf Fußball zu sprechen - zwischen Deutschland und Österreich eigentlich ein heikles Thema.

Syrische Flüchtlinge sollen im Rahmen des Flüchtlingspakts legal nach Deutschland kommen können. In vielen Fällen untersagt die Türkei aber die Ausreise - obwohl die ...

Erstmals waren 2015 weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die aktuellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR werfen die Frage nach der Verantwortung des Westens auf. Der Irakkrieg sei ein Kardinalfehler der vergangenen 25 Jahre gewesen, sagte der Politologe Thomas Jäger.

Von Syrien bis zum Südsudan, von Burundi bis zur Ostukraine: Blutige Konflikte vertreiben immer mehr Menschen. Die UN beklagen einen neuen traurigen Rekord - und das Abnehmen ...

Die italienische Küstenwache hat zusammen mit anderen Helfern allein am Samstag mehr als 1300 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

In Dresden sind erneut Flüchtlinge fremdenfeindlich beschimpft worden. Auf dem Weg zum Deutschunterricht wurden sie von Bürgern beschimpft.

Auf Betreiben Österreichs wurde die Balkanroute für Migranten versperrt. Auch Menschen, die übers Mittelmeer kommen wollen, soll die EU nun abschrecken, fordert der ...

Im Mittelmeer südlich von Kreta hat sich ein neues Flüchtlingsdrama abgespielt. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, ist am Freitag ein Schiff mit Hunderten Menschen an Bord rund 75 Seemeilen vor der Insel gekentert.

Die Bundesregierung stand am 13. September 2015 angesichts damals sprunghaft gestiegener Flüchtlingszahlen unmittelbar vor einer völligen Grenzschließung. Das berichtet die "Bild" (Donnerstag) unter Berufung auf interne Dokumente. 

In einem Interview äußert sich der Dalai Lama ungewohnt offen und drastisch zur Flüchtlingskrise in Europa. Man müsse Menschen helfen, aber Ziel sei es, dass "sie zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen".

Mit der Verlagerung der Flüchtlingsroute vom Balkan in das zentrale Mittelmeer mehren sich die tödlichen Zwischenfälle. Dennoch riskieren Menschen weiter ihr Leben auf brüchigen und überfüllten Booten.

Bei Schiffsuntergängen sind in den vergangenen sieben Tagen im zentralen Mittelmeer vermutlich mindestens 700 Migranten umgekommen. Die Zahlen gründeten sich auf Aussagen von Überlebenden.

Unweit der libyschen Küste ist am Donnerstag erneut ein Flüchtlingsboot mit mindestens 100 Menschen an Bord gesunken.

Die Lage in dem "Wilden Camp von Idomeni" am Grenzzaun zu Mazedonien hat sich zuletzt immer mehr verschlechtert. Der griechische Staat will unter das Kapitel nun einen Schlussstrich ziehen. Die Räumung beginnt ohne Gewalt.

Das provisorische Flüchtlingslager im nordgriechischen Grenzort Idomeni soll geräumt werden.

Nach der Vereinbarung zwischen der Türkei und der EU gewinnt der Landweg nach Europa für Flüchtlinge wieder an Bedeutung. Schleuser weichen vor allem auf die wenig bewachte Grenze zwischen der Türkei und Bulgarien aus.

Das Flüchtlingslager Idomeni an der nordgriechischen Grenze wird mit Strukturen organisierter Kriminalität zu einem immer größeren Problemfall. Wie griechische Medien am Mittwoch weiter berichteten, soll ein Eisenbahnwaggon zu einem Bordell umfunktioniert worden sein.

Videoaufnahmen aus Idomeni vom Sonntag zeigen den Einsatz von Blendgranaten und Tränengas. Menschen geraten in Panik, einige kollabieren.

Slowakische Zöllner schießen auf ein mutmaßliches Schleuser-Auto. Eine Frau aus Syrien wird getroffen. Die Polizei knausert mit Informationen.

Vor der Entscheidung über die Visafreiheit für Türken wächst die Kritik an dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten EU-Türkei-Abkommen.

Die Lage an der österreichisch-italienischen Grenze spitzt sich zu: Bei Protesten am Brenner liefern sich die Demonstranten einen Schlagabtausch mit der Polizei.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat einen Vorschlag der EU-Kommission heftig kritisiert, jene EU-Länder, die sich gegen eine Umverteilung von Flüchtlingen sperren, hohe Strafen zahlen zu lassen.

Für die Türkei könnte dieser Mittwoch ein großer Tag werden. Wenn alles nach Plan läuft, wird die EU-Kommission empfehlen, die Visumpflicht für türkische Staatsbürger aufzuheben. In der EU ist allerdings nicht jedem wohl bei dem Thema. Sind die Risiken der Visaliberalisierung überschaubar? Fragen und Antworten.

Es wird keine Klage gegen die Bundesregierung geben - vorerst zumindest. Das hat der Freistaat Bayern im Hinblick auf den Streit um die Flüchtlingspolitik beschlossen. Grund für die Kehrtwende seien die zurückgegangenen Flüchtlingszahlen.