Die Polizei hat in Dresden einen Lkw-Fahrer unter dem Verdacht des Einschleusens von Ausländern festgenommen.

Das Amtsgericht Pirna erließ Haftbefehl gegen den 49-Jährigen, wie Staatsanwaltschaft und Bundespolizei am Mittwoch mitteilten.

Zwischen den Nationalitäten offenbart die Statistik große Unterschiede.

Ihm wird unmenschliche und lebensgefährliche Behandlung von 14 Flüchtlingen vorgeworfen.

Stundenlang im Laderaum eingeengt

Diese sollen seit der Abfahrt in Rumänien stundenlang in der Sommerhitze hinter Alufelgen im Laderaum des 40-Tonners eingepfercht gewesen sein - ohne Versorgung, Halt und Pause.

Der am Straßenrand stehende Lastwagen war den Beamten in der Nacht zum Dienstag aufgefallen. Als sie sich näherten, rannten die Flüchtlinge weg.

Sieben Frauen und Männer, sowie zwei 14-Jährige aus dem Irak und Syrien, kamen später zurück. Sie beantragten Asyl und wurden in eine Erstaufnahmeeinrichtung gebracht.

Nach fünf fehlenden Ausländern, die in ein Feld geflüchtet waren, wird noch gesucht.© dpa

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