FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hat in der Debatte um antisemitische Vorfälle in Deutschland dafür plädiert, Migranten, die offen Judenhass zeigen, abzuschieben.

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"So etwas dürfen wir nicht zulassen. Antisemitismus kann auch ein Abschiebungsgrund sein", sagte Beer am Montag gegenüber "Bild". Sie sprach in diesem Zusammenhang von einem "importierten Antisemitismus". In Berlin hatte zuletzt die Gürtel-Attacke eines syrischen Flüchtlings auf einen arabischen Israeli mit Kippa für Empörung gesorgt.

Der Chef der Jungen Union, Paul Ziemiak sprach sich dafür aus, muslimische Vereine auf deren Haltung gegenüber Juden und dem Staat Israel hin zu überprüfen und ihnen notfalls finanzielle Unterstützung zu entziehen. "Ich könnte mir vorstellen, das an Fördermittel zu knüpfen", so Ziemiak zu "Bild": "Wir haben ein riesiges Problem mit Israel-Hass und Antisemitismus in unserem Land", sagte er.  © dpa

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