Auf verheerende Waldbrände wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern sollen Einsatzkräfte in Deutschland künftig besser reagieren können. "Wir müssen uns für diese Gefahren viel stärker wappnen als das in der Vergangenheit der Fall war", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Mittwoch in Braunschweig. Auf dem Flughafen in der niedersächsischen Stadt besuchte die SPD-Politikerin gemeinsam mit ihrer niedersächsischen Amtskollegin Daniela Behrens eine neue Löschflugzeugstaffel.

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Die Stationierung der beiden Maschinen vor wenigen Tagen bezeichnete Faeser als einen großen Schritt nach vorn. Die beiden Flugzeuge mit einer Löschwasserkapazität von mehr als 3000 Litern werden durch die EU, den Bund und das Land Niedersachsen finanziert. Eine Crew von mindestens vier Piloten und vier Mechanikern soll bis Ende Oktober vor Ort sein. Zudem gebe es die Option zur Verlängerung für 2024, hieß es aus dem niedersächsischen Innenministerium. Für 2023 handele es um ein Projekt mit einem Volumen von etwa 2,4 Millionen Euro.

"Wir haben auch in diesem Sommer schon jetzt verheerende Wald- und Vegetationsbrände erlebt", sagte Faeser. Im Kampf dagegen sollen die Länder weiterhin mit Hubschraubern der Bundespolizei, dem Technischen Hilfswerk und auch der Bundeswehr unterstützt werden.  © dpa

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