Der frühere US-Präsident Donald Trump will Medienberichten zufolge Antiquitäten an Israel zurückgeben, die seit 2021 in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida ausgestellt wurden. Die antiken Münzen und Öllampen aus Keramik sollten ursprünglich 2019 zu einem jüdischen Feiertag im Weißen Haus gezeigt werden, wie die "New York Times" berichtete.

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Doch aufgrund von Bedenken des US-Außenministeriums sei es dazu nicht gekommen. Ein späterer Rücktransport per Spezialkurier sei aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen. Schließlich seien die Gegenstände seit 2021 im Privatanwesen Trumps ausgestellt gewesen.

Israelische Beamte hätten nun darauf gedrängt, die Antiquitäten zurückzubekommen. Wie die Zeitung unter Berufung auf die israelische Altertümerbehörde weiter berichtete, werden gegen Trump keine Ansprüche gestellt.

Die Artefakte seien "als Leihgabe für eine ständige Ausstellung" zur Verfügung gestellt worden, "um das amerikanisch-jüdische Erbe zu ehren und zu feiern", zitierte die Zeitung Steven Cheung, einen Sprecher von Trump. "Da die Gegenstände wie ursprünglich vorgesehen ausgestellt wurden, wird das Büro ihre Rückgabe an den Vertreter der Organisation beschleunigen", sagte Cheung demnach weiter.  © dpa

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