Donald Trump hat entschieden, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. So begründete er den Schritt.

Trotz Ausstieges aus dem Pariser Klimaabkommen hat Donald Trump mehreren Staats- und Regierungschefs eine führende Rolle seines Landes im Umweltschutz zugesichert.

In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es am Donnerstag, die Vereinigten Staaten sähen sich weiter der transatlantischen Partnerschaft verpflichtet.

Donald Trump telefonierte mit Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem kanadischen Premier Justin Trudeau und der britischen Regierungschefin Theresa May.

Trump habe allen für die offenen, substanziellen Diskussionen zum Thema Klima gedankt, hieß es in der Mitteilung aus Washington.

Trump: USA das sauberste Land der Erde

Die USA unternähmen auch unabhängig vom Ausstieg aus dem Pariser Abkommen robuste Anstrengungen für den Umweltschutz.

Trump sagte demnach, sein Land habe einen bedeutenden Ruf in der Reduzierung von Schadstoffen.

Der Präsident habe wiederholt, dass die USA unter seiner Regierung das sauberste und umweltfreundlichste Land der Erde sein würden, hieß es in der Mitteilung weiter.

So begründet Donald Trump den Rückzug:

  • "Wir halten uns an unsere Versprechen. Niemand wird uns in den Weg kommen."
  • "Der Rückzug liegt im ökonomischen Interesse und wird für das Klima keine Rolle spielen."
  • "Der Rest der Welt hat geklatscht, als wir das Pariser Abkommen unterzeichnet haben. Die waren in Ekstase. Aus einem einzigen Grund: Weil es den USA einen riesengroßen, wirtschaftlichen Nachteil beschert hat."
  • "Das Pariser Abkommen ist auf höchster Ebene ungerecht für die USA."
  • "Der Deal lähmt die USA und stärkt die größten Umweltverschmutzer"
  • "Es ist ein schlechter Deal für die US-Wirtschaft."
  • "Wir ziehen uns zurück, aber wir werden neue Verhandlungen beginnen und sehen, ob wir einen Deal hinbekommen, der fair ist. Wenn das gelingt, ist es großartig. Wenn nicht, ist es auch ok."
  • "Ich wurde gewählt, um Pittsburgh zu repräsentieren, nicht Paris."

Der demokratische Bürgermeister von Pittsburgh, Bill Peduto, wehrte sich hingegen gegen letztere Aussage. Auf Twitter schreibt er: "Ich kann Ihnen versichern, dass wir den Richtlinien des Pariser Abkommens folgen werden - für unsere Menschen, unsere Wirtschaft und unsere Zukunft." (dpa/am)