Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Der britische Oppositionsführer formuliert fünf Bedingungen für die Zustimmung seiner Labour-Partei zum Brexit-Deal mit der EU. Kommt jetzt Bewegung in die festgefahrene Situation? 

Theresa Mays Brexit-Besuch bei der EU in Brüssel hat zu einem Ergebnis geführt. Großbritanniens Regierungschefin hat mit dem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker das Fenster zu weiteren Gesprächen über die Ausgestaltung des britischen Austritts aus der Europäischen Union aufgestoßen.

Die britische Premierministerin Theresa May will im Auftrag ihres Parlaments noch einmal über den EU-Austrittsvertrag reden. Die EU hofft indes auf frische Ideen.

Donald Tusk ist von den radikalen Brexit-Befürworter genervt. Bei einer Pressekonferenz hat der EU-Ratspräsident das nun deutlich zum Ausdruck gebracht und die unentschlossenen "Brexiters" mit ungewohnt scharfen Worten kritisiert. In Großbritannien ist man empört. Eine britische Ministerin fordert eine Entschuldigung von Tusk - und Ex-Ukip-Chef Nigel Farage sieht sich auf ganzer Linie bestätigt.

Ein ungeordneter Brexit könnte sich in Deutschland womöglich auf die Preise für frisches Gemüse auswirken. Die Sorge ist, dass andere EU-Länder wie die Niederlande ihre eigentlich für Großbritannien produzierte Ware umlenken müssten und es hierzulande zu einem Überangebot etwa bei Paprika und Tomaten kommen könnte. Die Folge: ein rapider Preisverfall.

Dem britischen Sender BBC ist eine peinliche Panne bei der Brexit-Berichterstattung unterlaufen. 

Zumindest weiß die EU nun, was die Briten im Brexit-Chaos wollen: den Backstop neu verhandeln - auch wenn die EU das nicht will. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Backstop?

Nach dem Willen des britischen Parlaments soll Premierministerin Theresa May den Brexit-Vertrag mit der Europäischen Union nachverhandeln. In Brüssel aber will man davon nichts wissen. Weniger als 60 Tage vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens scheinen die Positionen unvereinbar. Welche Optionen bleiben?

Die britische Premierministerin Theresa May und das Unterhaus in London haben für ihre Forderungen nach Änderungen des Brexit-Vertrages eine Abfuhr erhalten. Damit bleibt der Ablauf des EU-Austritts Großbritanniens weiter unklar.

Kurz vor der Abstimmung am Dienstagabend hat Premierministerin Theresa May das britische Parlament gebeten, ihr ein Mandat für Nachverhandlungen des Brexit-Deals mit der EU zu geben. Sie fordert eine "klarstmögliche Botschaft".

Die britische Premierministerin Theresa May hat das Parlament in London um ein Mandat für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen gebeten. London müsse den übrigen 27 EU-Staaten endlich klar zu sagen, was die Briten in Sachen Brexit wollen.

Unternehmen fürchten einen ungeregelten EU-Ausstieg der Briten. Vor dem Brexit-Votum im britischen Parlament am Dienstag machen sie Druck - und drohen, Fabriken zu schließen und Geschäfte zu verlagern. Auch deutsche Konzerne haben Notfall-Pläne geschmiedet.

Die Queen hat im Brexit-Streit nach Ansicht von Kommentatoren auf ihre Weise ein Machtwort gesprochen. Eine Umfrage zeigt: Jeder dritte Deutsche rechnet mit einem ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens.

Sollte es am 29. März zu einem harten Brexit-Austieg kommen – also ein No-Brexit-Deal – dann kann das den Briten große Probleme bereiten. Die Regierung hat deshalb Hinweise für seine Bürger herausgegeben, die ständig aktualisiert werden. Doch auch deutsche Verbraucher fragen sich, was der Austritt Großbritanniens aus der EU für sie bedeutet. Wichtige Fragen im Überblick.

Plan B von Theresa May zum Brexit überzeugt viele Abgeordnete nicht. Sie wollen der Premierministerin die Kontrolle im Streit über den richtigen Kurs entreißen.

Während auf beiden Seiten des Ärmelkanals die Angst vor einem No-Deal-Brexit wächst, bleiben die Fronten im Streit über den EU-Austritt der Briten verhärtet. Ein Ausweg ist noch nicht in Sicht.

Plan B? Richtig Neues hatte die britische Premierministerin nicht im Angebot. Doch zeigt sich auch die EU-Seite zunehmend nervös im Brexit-Drama. Polen und Rumänien schießen plötzlich mit einem Vorschlag im Alleingang quer und provoziert eine Klarstellung.

Premierministerin Theresa May hat im britischen Unterhaus ihre Alternative zum gescheiterten Brexit-Abkommen vorgestellt. So sehen die nächsten Schritte ihrer Vorstellung nach aus.

Ein echter "Plan B" oder viel Lärm um relativ wenig? Mit Spannung wird die Erklärung der britischen Premierministerin im Parlament für den weiteren Brexit-Fahrplan erwartet. Doch Beobachter sind skeptisch. Sie vermuten, dass May auf Zeit spielt. Unterdessen bringt eine neue Bewegung von Ex-Brexit-Befürwortern ein zweites Referendum ins Spiel.

Europa wartet gespannt auf die nächsten Schritte Großbritanniens beim Brexit. Doch nur knapp zwei Monate vor dem geplanten Austritt aus der EU ist noch immer keine Lösung in Sicht. Ein neuer Machtkampf zwischen Regierung und Parlamentariern zeichnet sich ab.

Nach dem Scheitern ihres Brexit-Abkommens im britischen Parlament muss Premierministerin May einen Ausweg finden. Der angekündigte Plan B dürfte dabei eher ein Fahrplan als ein Lösungsvorschlag sein. Fraglich ist, wie ernst es May mit der Suche nach dem Konsens meint.

Labour-Chef Jeremy Corbyn setzt im Streit um den Brexit auf Neuwahlen und tut deshalb alles, um Regierungschefin Theresa May zu stürzen. Doch diese Strategie hat einige Tücken.

Das Brexit-Chaos in London lässt in Deutschland die Hoffnung auf eine Abkehr der Briten vom EU-Austritt aufkeimen. Die Bundesregierung will nach dem Scheitern des Brexit-Vertrags im Londoner Parlament zunächst den "Plan B" der britischen Premierministerin Theresa May abwarten.

Mit einem Übergangsgesetz bereitet sich Deutschland auf die Zeit nach dem Brexit vor. Nur: Das Gesetz beruht auf der Annahme eines geordneten Brexits auf Basis des Vertrags, den Großbritannien mit der EU ausgehandelt hat. Das britische Parlament lehnt den Vertrag jedoch ab - was also, wenn der harte Brexit kommt? Aus Sicht eines Experten ist Deutschland für diesen Fall nicht ausreichend gerüstet. 

Das britische Parlament hat den von Theresa May ausgehandelten Brexit-Deal mit großer Mehrheit abgelehnt. Für Zoll und die Seehäfen heißt das: Ein ungeregelter Austritt wird wahrscheinlicher. Viele treffen bereits Vorbereitungen.

Das britische Volk ist zunehmend genervt von den Brexit-Streitereien. Die meisten sehen ihr Land in einer Krise. Eine Lösung mit Brüssel ist aber nicht in Sicht.

Mit einer kurzfristig anberaumten nächtlichen Ansprache erregt Premierministerin Theresa May die Gemüter. Hat sie am Ende doch die Nase voll und tritt zurück? Doch sie will ihren Landsleuten nur eine Sache mitteilen.

Nach der krachenden Ablehnung ihres Brexit-Deals kann Premierministerin May den Laden gerade noch einmal zusammenhalten. Doch Brüssel fordert eine rasche Ansage, wie es nun weitergehen soll.

Mit Theresa May möchte derzeit wohl kaum jemand tauschen. Nachdem ihr Brexit-Deal bei der Abstimmung im Unterhaus noch deutlicher als erwartet durchgefallen ist, steckt die britische Premierministerin tiefer denn je im Schlamassel. Warum sie daran nicht unschuldig ist und welche Auswege bleiben. 

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat mit dem Nein des Parlaments zum Brexit-Deal eine krachende Niederlage erlitten. Die EU erwartet von ihr jetzt einen schnellen Plan B. So reagierten Politiker auf die Abstimmung am Dienstagabend. (dpa/kad)

Das britische Parlament hat dem Brexit-Deal eine deutliche Absage erteilt. Premierministerin May muss sich nach der schweren Klatsche einem Misstrauensvotum stellen. Droht jetzt das Chaos?

In kaum einem Parlament herrschen so viele skurrile Regeln, wie im Zwei-Parteien-System Großbritanniens. Einige Besonderheiten.

Theresa May scheitert mit ihrem Entwurf zum Brexit-Deal im britischen Parlament. Nun steht die Premierministerin vor dem nächsten entscheidenden Votum: Die Opposition stellt die Vertrauensfrage. Doch May plant schon weiter.

Wie erwartet ist Theresa Mays Brexit-Deal im britischen Parlament krachend durchgefallen. Einige Briten meinen: nicht das Schlechteste. 

Das britische Parlament hat den Brexit-Deal wie erwartet abgelehnt, Premierministerin Theresa May muss sich einem Misstrauensvotum stellen. Die internationale Presse reagiert am Mittwoch mit Unverständnis und Verunsicherung auf die Entscheidung in London.

Als Theresa May 2016 Premierministerin von Großbritannien wurde, hofften viele, sie werde Brexit-Befürworter und -Gegner versöhnen. Doch Kompromisse zu schmieden ist nicht ihre Stärke. Die liegt vielmehr in ihrem Ehrgeiz und dem Willen nie aufzugeben. 

Großbritannien steckt im Brexit-Chaos. Die Situation ist alles andere als zum Lachen. Lediglich auf Twitter macht der Brexit Spaß. 

Theresa May ist gescheitert: Das britische Unterhaus hat den Brexit-Vertrag am Dienstagabend wie erwartet abgelehnt. Der EU-Austritt Großbritanniens steckt in einer Sackgasse. 

Wie kann der britische EU-Austritt ohne Chaos über die Bühne gehen? Auch mit der Abstimmung im Unterhaus am Dienstag dürfte noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Aber kommt der Brexit überhaupt?

Dass Theresa May bei der Abstimmung über das Brexit-Abkommen am Dienstag im Unterhaus eine Niederlage einstecken muss, scheint sicher. Die Fragen sind: Wie bitter wird es für die britische Premierministerin? Und vor allem: Wie geht es danach weiter? 

Ganz Europa schaut gespannt nach London: Am Dienstag stimmt das britische Parlament über das mit der Europäischen Union ausgehandelte Brexit-Abkommen ab. Spricht sich die Mehrheit der Abgeordneten gegen den Deal aus, droht Chaos - und genau danach sieht es derzeit aus. Wer will was im Brexit-Streit? Ein Überblick. 

Mehr als hundert EU-Abgeordnete haben sich einem Medienbericht zufolge in einem offenen Brief an die Briten gewandt. Sie rufen das Land dazu auf, auf den EU-Austritt zu verzichten. Indes warnen deutsche Wirtschaftsvertreter vor den Folgen eines ungeregelten Brexits für Deutschland.

Verlässt Großbritannien Ende März die EU? Daran gibt es in Brüssel erhebliche Zweifel. Angeblich rechnet man mit einer Verzögerung des Austritts.

Premierministerin Theresa May glaubt nicht, dass es zu einem EU-Ausstieg ohne Deal kommen wird. Ein Stopp des Brexits sei wahrscheinlicher.

Am Mittwoch setzen die völlig zerstrittenen britischen Parlamentarier ihre Brexit-Debatten fort. Am 15. Januar wollen sie dann über das Abkommen abstimmen. Den EU-Politikern bleiben so lange nur Appelle.

Am Mittwoch hat es im britischen Parlament dramatische Szenen gegeben. Oppositionschef Jeremy Corbyn soll Premierministerin Theresa May beleidigt haben. Die aufgeheizte Stimme ist der derzeitigen unklaren politischen Lage in Großbritannien geschuldet.

Das britische Paralement ist über die Frage des EU-Austritts weiterhin tief gespalten. Somit wird ein ungeordneter Brexit immer wahrscheinlicher. Dieses Szenario hätte weitreichende Folgen, die uns alle betreffen würden.

Die Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament findet in der dritten Januarwoche statt. Das kündigte Premierministerin Theresa May am Montag an. Derweil bemüht sich die Regierung in London nach Kräften, den immer lauter werdenden Forderungen nach einem zweiten Brexit-Referendum eine Absage zu erteilen.

Ein zweites Referendum über den Brexit? Theresa May lehnt diese Variante kategorisch ab. Aus Sicht der britischen Premierministerin würde eine erneute Volksabstimmung einen "irreparablen" politischen Schaden verursachen.

Die schwierigen Beziehungen zu Russland, die langfristige Finanzplanung und das Großprojekt Eurozonen-Reform: Für den letzten Gipfel in diesem Jahr haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU viel vorgenommen. Wenn da nicht der Brexit wäre.