Nach dem Anschlag auf einen Nachtclub in Istanbul haben zahlreiche Politiker wie Wladimdir Putin und Barack Obama der Türkei ihr Beileid ausgesprochen. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Angriff und sprach von einem "hinterhältigen Anschlag".

Bei einem Terrorangriff auf eine Silvesterparty in einem Club in der türkischen Millionenmetropole Istanbul sind mindestens 39 Menschen getötet worden, darunter viele Ausländer. Zahlreiche Politiker haben den Anschlag verurteilt.

Merkel: "Ein hinterhältiger Anschlag"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach der Terrorattacke auf eine Istanbuler Disco ihr Beileid ausgesprochen. Wie ein Sprecher am Neujahrstag mitteilte, erklärte sie: "Wieder haben Terroristen in Ihrem Land zugeschlagen. In Istanbul haben sie einen menschenverachtenden, hinterhältigen Anschlag auf Menschen verübt, die gemeinsam den Jahreswechsel feiern wollten."

Obama bietet Hilfe an

Die US-Regierung sprach von einer Gräueltat ausgerechnet an Silvester, was die Brutalität der Angreifer nur noch unterstreiche. "Wir bekräftigen die Unterstützung der USA für die Türkei, unserem Nato-Verbündeten, in unserer gemeinsamen Entschlossenheit, alle Arten von Terrorismus zu bekämpfen und zu besiegen", erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Ned Price. Präsident Barack Obama bot den türkischen Behörden Hilfe an, wie das Weiße Haus mitteilte.

Putin: "Es ist unsere Pflicht, Widerstand zu leisten"

Auch der russische Präsident Wladimir Putin sicherte seine Unterstützung zu. "Es ist unsere Pflicht, entschlossen Widerstand gegen die terroristische Aggression zu leisten", schrieb der Kremlchef am Sonntag in einem Telegramm an seinen türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan. "Es ist schwer, sich ein zynischeres Verbrechen vorzustellen als den Mord an Zivilisten auf dem Höhepunkt des Neujahrsfestes", schrieb Putin einer Mitteilung des Kremls zufolge.

Juncker: "EU unterstützt die Türkei"

Auch der Chef der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker sprach sein Beileid aus. Die Menschen in der Türkei könnten auf die "Unterstützung der EU" zählen, teilte er in einer Aussendung mit.

Van der Bellen: "eine verabscheuenswerte Tat"

Auch der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen sprach von einer "verabscheuenswerten Tat" und drückte sein Mitgefühl aus.

(rs/dpa)