Kampf gegen "Islamischen Staat" (IS)

Eine von den USA und Europa angeführte Allianz kämpft gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Die Terrororganisation hat aber längst nicht mehr nur im Nahen und Mittleren Osten Anhänger, sondern beispielsweise auch in Nordafrika. Da der IS militärisch im Nahen und Mittleren Osten empfindliche Niederlagen und Gebietsverluste hinnehmen muss, scheint er seine Strategie wieder vermehrt auf Anschläge auszurichten. Die Terrormiliz ist für zahlreiche Terroranschläge, auch in Europa, verantwortlich.

Er verkörpert das Böse, die Grausamkeit in Person: "Dschihadi John", der Mann, der auf Videos Geiseln des Islamischen Staats enthauptet. Medienberichten zufolge soll es sich um den Kuwaiter Mohammed Emwasi handeln, der in London aufwuchs. Nun spricht der Vater des jungen Mannes - und weist die Berichte über seinen Sohn vehement zurück.

Der IS betreibt weiter seine "kulturelle Säuberung". Im irakischen Mosul  vernichtete die Terrormiliz unersetzliche Kulturgüter, darunter eine jahrtausendealte Figur. In dem vom IS kontrollierten Gebiet befinden sich fast 1.800 der 12.000 im Irak registrierten Ausgrabungsstätten. Diese Kulturgüter gibt es nicht mehr.

Der als "Dschihadi John" bekannt gewordene und in mehreren Hinrichtungsvideos aufgetauchte IS-Henker ist offenbar identifiziert. Wie unter anderem die "Washington Post" schreibt, handelt es sich um den Briten Mohammed Emwazi.

IS-Kämpfer haben im Nordosten Syriens mehr als 200 assyrische Christen verschleppt. Das berichtet das Nachrichtenportal "Focus Online" unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Längst ist die Terrormiliz Islamischer Staat nicht mehr nur auf Syrien und den Irak beschränkt. Die Islamisten versuchen mit unfassbaren Gräueltaten, ihre Herrschaft weiter auszubauen - und den Terror zu exportieren.

Reinhold Beckmann hat sich als Reporter für seine neue Reportagereihe "#Beckmann" viel vorgenommen. Sie soll die drängenden Fragen unserer Zeit aufarbeiten. Den Anfang macht Beckmann im Irak beim verzweifelten Krieg der militärischen Allianz gegen den IS.

Warum Waffenlieferungen in das Krisenland wenig bringen werden, wie gefährlich der dortige Vormarsch des IS für Europa ist und wie dieser gestoppt werden könnte, beantwortet Libyen-Experte Andreas Dittmann im Interview.

Terrornetzwerke wie IS und Al-Kaida würden die Religion "pervertieren".

Er ist der Kopf hinter den brutalen Glaubenskriegern des IS: Abu Bakr al-Baghdadi. Aber bislang wusste man kaum etwas über den Mann, der bislang nur ein einziges Mal öffentlich auftrat. Nun erzählt ein Bericht bei "Anne Will" seine Geschichte - und enthüllt brisante Details.

Der Kampf um die Rückeroberung einiger der vom IS beherrschten Städte ist entbrannt. Nach der Befreiung von Kobane fragen sich viele: Ist das der Beginn des Rückzugs der Terrormiliz? Ein Gespräch mit der Nahost-Expertin Magdalena Kirchner.

Für die islamische Terrormiliz IS sind Kinder wichtiges Kapital. Sie werden an Pädophile verkauft, um Geld für Waffen freizumachen. Junge Mädchen dienen als Sexsklavinnen, kleine Buben als nichtsahnende Selbstmordattentäter. Auch die Verbündeten des Westens tragen eine große Mitschuld.

Jordanien macht seine Drohung wahr: Mit einer Großoffensive reagiert König Abdullah auf die Ermordung eines Piloten, die Luftwaffe bombardiert Ziele des Islamischen Staats. Doch die Regierung wird von Furcht und Rache getrieben - und riskiert damit eine Gewaltspirale in der ganzen Region.

Psychologe erklärt, weshalb Anhänger des IS immer bestialischer morden.