(mac/as) Für Meteorologen endet am 31. August der Sommer, doch keine Sorge: Der Herbst soll sehr schön werden.

Am Donnerstag begrüßen die Wetterfrösche schon die dritte Jahreszeit - auch wenn dieser laut Kalender erst am 23. September startet. Nach dem wechselhaften Sommer sollen uns nun viele goldene Herbsttage verwöhnen, prognostiziert zumindest Wetterexperte Dominik Jung.

Der Diplom-Meteorologe des Wetterportals wetter.net sieht einen überdurchschnittlich warmen und sehr freundlichen September und Oktober: "Erst im November erwarten wir einen im Schnitt zu kalten Monat."

Auf den letzten Metern gab der Sommer 2011 noch einmal alles und brachte es auf Höchstwerte bis 37 Grad und etliche Hitzerekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber durchweg trocken und sonnig blieb es dennoch nicht. Heftige Unwetter sorgten wieder einmal für zahlreiche Schäden durch Blitzschlag, Sturm, Starkregen und Hagel.

Der Winter wird knackig

Zwar gebe es von dem Wetterportal noch keinen Trend für den Winter, Jung wagt aber die Prognose, dass Deutschland einen strengen Winter erwartet: "Von der ganz groben Richtung gehen wir von einem überdurchschnittlich kalten Winter aus. Das wäre dann der vierte Winter in Folge, der in Deutschland unter dem langjährigen Mittelwert liegt – eine kleine Sensation", erklärt Jung.

Unwetter werden extremer

Berechnungen des Wetterportals zufolge werden die Unwetter in den nächsten Jahren immer extremer ausfallen. "Wir konnten in den vergangenen Jahren zwar keine Zunahme bei der Unwetterhäufigkeit feststellen, wohl aber, dass die Unwetter immer extremer ausfallen. Bis zum Jahr 2040 gehen wir davon aus, dass diese Extreme um weitere 30 Prozent zunehmen werden", betont Jung. Extremer bedeute: mehr Starkregen, Hagel und Sturm. Auch das Wort "Tornado" werde künftig häufiger in den Schlagzeilen auftauchen.

Anders als im Kalender gelten die Monate Juni, Juli und August als meteorologische Sommermonate. Der Herbst dauert laut der Festlegung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) vom 1. September bis 30. November, der Winter vom 1. Dezember bis 28. beziehungsweise 29. Februar.