(sist/kle) - Eine Ärztin aus Brasilien kam auf eine radikale Idee, sich vor Dieben zu schützen: Statt eine Alarmanlage zu installieren, drapierte sie HIV-verseuchte Spritzen auf einem Zaun um ihr Eigenheim. Dies berichtet das lateinamerikanische Nachrichtenportal "NTN24".

Offenbar wurde die Einwohnerin der brasilianischen Stadt Sobradinho mehrmals Opfer von Einbrechern, die ihren Rasenmäher, einen Fön und eine Fotokamera klauten. Weil sie genug von den lästigen Langfingern hatte, entwendete sie HIV-infizierte Spritzen aus der Klinik, in der sie als Orthopädin tätig ist und kreierte damit ihr eigenwilliges Alarmsystem. An diesem brachte sie ein Schild an mit der Aufschrift: "Zaun mit HIV-positivem Blut. Betreten verboten."

Doch den Nachbarn der Orthopädin war der unappetitliche und hochgefährliche Abwehrmechanismus ein Dorn im Auge. Der brasilianischen Medizinerin wurde vom Hausverwalter befohlen, die Nadeln zu entfernen. Zudem kommt die Frau nach Angabe von "NTN24" nicht ungestraft davon: Sie hat eine Geldstrafe zu erwarten und muss zudem fürchten, ihre Lizenz als Ärztin zu verlieren.