In der kanadischen Provinz Alberta sind zahlreiche Waldbrände außer Kontrolle geraten. Mehr als 20 000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, berichtete der Sender CBC in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf Feuerwehr und Notdienste. Rund 100 Brände seien in der betroffenen Region im Westen des Landes aktiv - etwa 30 davon hätten bislang nicht eingedämmt werden können. Die Flammen hätten mindestens 20 Häuser und andere Gebäude zerstört, darunter auch eine Polizeiwache.

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Bis zu Tausend Hektar Fläche betroffen

Einige der Brände seien nur zwölf Hektar groß, andere erstreckten sich über Tausende Hektar. Die hohen Temperaturen, der Wind und die Trockenheit begünstigten die Ausbreitung der Feuer. Ein Hektar entspricht 10 000 Quadratmetern.

360 Brände seit Januar

Seit Januar gab es Behördenangaben zufolge bereits mehr als 360 Brände, mindestens 25.000 Hektar Land verbrannten. Das sei angesichts dessen, dass der Mai erst begonnen habe, eine außergewöhnlich hohe Zahl an Bränden, hieß es weiter.

Christie Tucker von der Feuerschutzbehörde Alberta Wildfire sagte laut CBC, es würden auch weiter starker Wind und hohe Temperaturen erwartet. Die Temperaturen lägen seit einiger Zeit 10 bis 15 Grad über dem Normalwert. Damit sei die Vegetation sehr trocken und leicht entzündbar.  © dpa

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