Die milden Tage sind gezählt. Am Wochenende wird es laut dem Deutschen Wetterdienst "spürbar kälter". Einen heftigen Wintereinbruch soll es vorerst aber noch nicht geben. Auf den Straßen kann es dennoch glatt werden.

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Am Wochenende wird es "spürbar kälter", sagte DWD-Meteorologe Adrian Leyser am Freitag. Am Samstag soll es nur noch 3 bis 7 Grad warm sein. Im Südwest und Westen bleibt es trocken. Im Nordosten, besonders an der Ostsee, gibt es einzelne Schauer. An den Alpen und an den Mittelgebirgen erwartet der DWD "ein paar Schneeflocken".

Örtlich kann es gefrieren

In der Nacht setzt auch an der Grenze zu Frankreich Niederschlag ein - teils als Schnee, teils als Regen. Da die Temperaturen nachts unter Null fallen, ist auf den Straßen Vorsicht geboten.

Am Sonntag gibt es "teils bis in tiefe Lagen Schnee", sagte Leyser. Wo es bei Regen bleibt - etwa im Südwesten - kann es örtlich gefrieren. Die höchsten Tagestemperaturen liegen zwischen 1 und 6 Grad, in höheren Lagen knapp unter dem Gefrierpunkt. Am Montag und Dienstag ändert sich nicht allzu viel.

Heißester Tag im September in Eisenhüttenstadt

Etwas wärmer, ein bisschen nasser, normal sonnig - so fasst der Deutsche Wetterdienst den Herbst 2019 zusammen. Nach einer ersten Auswertung von rund 2.000 Messstationen steht fest: Mit durchschnittlich 10,1 Grad waren die Monate September, Oktober und November etwas zu warm.

Dass der Herbst mit 205 Litern pro Quadratmeter auch elf Prozent mehr Regen brachte, war nach dem Dürre-Sommer sehr willkommen.

Ziemlich im Mittel lag die Sonne: Sie schien 315 Stunden lang vom Himmel. Insgesamt war der Herbst 2019 laut DWD "recht durchschnittlich".

Den tiefsten Wert des Herbsts hatte Rottweil auf der Schwäbischen Alb: minus 9,6 Grad am 11. November. Heißester Ort war Coschen bei Eisenhüttenstadt (Brandenburg): 33,6 Grad am 1. September.

Dürre ging erst Ende September zu Ende

Zunächst setzte sich in den meisten Gebieten die Trockenheit des Sommers fort, erst Ende September ging die Dürre mit flächendeckenden Regenfällen zu Ende. "Diese kamen für die Wälder jedoch häufig zu spät: Sie waren teilweise bereits abgestorben", bilanzierte der DWD. Der meiste Regen fiel in Sigmarszell-Zeisertsweiler am Bodensee (Bayern) am 8. September mit 71,2 Litern pro Quadratmeter.

Am meisten schien die Sonne mit örtlich bis zu 415 Stunden über dem Bayerischen Wald, im Allgäu und in Sachsen. Wenig Sonnenschein erhielten das Sauerland (Nordrhein-Westfalen) und Schleswig-Holstein mit teils weniger als 230 Stunden. (mt/dpa)

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