Das Jahr 2018 startet stürmisch: Dienstag und Mittwoch erwarten die Meteorologen viel Wind - teilweise sogar Sturmböen. Zudem steigt die Hochwassergefahr in vielen Teilen Deutschlands.

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Das neue Jahr startet stürmisch. Deutschland sei von Tiefs regelrecht umzingelt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag mit.

Sturm nach Regen und Wind am Dienstag

Nach Regen und Wind am Dienstag werde Sturm erwartet. Für Mittwoch gelte dies vor allem im Süden und Westen tagsüber, teilweise seien auch schwere Sturmböen möglich.

Auch im Flachland müssten in Verbindung mit Gewittern einzelne orkanartige Böen eingeplant werden. "An der Nordsee geht es ähnlich ruppig zur Sache, etwas gemäßigter, aber durchaus auch stürmisch wird es im Osten", sagten die Meteorologen voraus. Auf Berggipfeln müsse mit einem Orkan gerechnet werden.

Heftiger Regen könne dazu führen, dass die Gefahr von Hochwasser wieder steigt. Die Böden seien schon jetzt mit Nässe voll. Für Dienstag werden Höchsttemperaturen bis zehn Grad erwartet, am Mittwoch dann bis 13 Grad.

Silvester verpasst Temperaturrekord

Indes ist es an vielen Orten in Deutschland ist es zum Jahreswechsel fast schon frühlingshaft gewesen - der Temperaturrekord wurde allerdings knapp verfehlt.

Am Silvesternachmittag wurde im badischen Rheinfelden mit 16,1 Grad am Rekord gekratzt. Wärmer war es an einem Silvestertag zuletzt im Jahr 1961. Damals wurden in Müllheim bei Freiburg 17,0 Grad gemessen.

Die Silvesternacht fiel vielerorts jedoch regnerisch und windig aus. Dieses Wetter-Mischmasch soll sich nun die nächsten Tage fortsetzen. (dpa / mgb)  © dpa

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"Snowmageddon" in Nordamerika: Pennsylvania versinkt im Schnee, fast -40 Grad in Minnesota

Während sich der Winter in Europa derzeit meist von seiner milderen Seite zeigt, leiden Teile Nordamerikas unter einem heftigen Kälteeinbruch. Minusrekorde wurden geknackt und in einer Stadt fiel besonders viel Schnee. Die Bewohner nehmen es teils mit Humor und bezeichnen die aktuelle Wetterlage als "Snowmageddon".