Wetter: Kältewelle hat Europa fest im Griff

Minusgrade, Schnee und Kälte: Der Winter hat Europa Ende Februar noch einmal mit ganzer Wucht getroffen.

Die Kälte hat Europa fest im Griff. Minustemperaturen und Schnee sind an zahlreichen Orten keine Seltenheit. So wie hier in Hamburg.
Eiseskälte ist aktuell auch in München an der Tagesordnung. Hier wurden in den Morgenstunden des Montags Temperaturen von bis zu -13 Grad gemessen. Im Lauf der Woche soll es sogar noch kälter werden.
Auch zahlreiche andere Länder kämpfen mit der Kälte. Aufgrund von Temperaturen von bis zu -20 Grad starben in Polen am vergangenen Wochenende acht Menschen. Die polnischen Behörden warnten auch für die aktuelle Woche vor anhaltendem Frost.
Nein, das ist keine Eisskulptur, sondern eine völlig zugefrorene Parkbank in Neuenburg (Schweiz). Zweistellige Minustemperaturen sorgen auch hier für klirrende Kälte.
Der kleine tschechische Ort Jizerka versinkt derweil ebenfalls im Schnee. Hier wurden am Montag bis zu -19 Grad gemessen.
Dass Touristen vor dem Kolosseum in Rom einen Schneeman bauen, sieht man auch nicht alle Tage. Denn Schnee ist in der italienischen Hauptstadt eine Seltenheit. Zum ersten Mal seit sechs Jahren fiel am Montag in Rom das Weiß vom Himmel.
Auch Griechenland kann sich dem Winter nicht entziehen. In vielen Teilen des Landes fiel in der Nacht von Sonntag auf Montag Schnee. So zum Beispiel in Thessaloniki.
Warm anziehen ist auch in Österreich aktuell Pflicht. In der Nacht zum Montag wurden dort die bislang niedrigsten Temperaturen des gesamten Winters gemessen. Auch in den kommenden Tagen soll die Kälte im Land anhalten.
"Beast of the East" (Biest des Ostens) tauften Medien in Großbritannien die Kältewelle in Europa. Dort erwartet man die kälteste Woche des Jahres. In der Küstenstadt Brighton zeigte man sich davon am Dienstag unbeeindruckt. Trotz Kälte und Schnee nahmen Mitglieder des örtlichen Schwimmvereins ein Bad im Meer.
Palmen und Schnee: Keine allzu häufige Kombination. In Nizza aktuell aber Realität. Auch in Frankreich kam es bereits zu Todesopfern durch die Minustemperaturen.
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