• Am ersten Weihnachtsfeiertag verzeichnete der Deutsche Wetterdienst ein extremes Temperaturgefälle von 26 Grad innerhalb Deutschlands.
  • Für die kommenden Tage sagen die Experten wieder deutliche wärmere Bedingungen voraus.
  • Dabei wird besonders in einer Region die Gefahr von Glatteisregen enorm zunehmen.

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Der erste Feiertag hat etlichen Menschen in Deutschland weiße Weihnachten beschert, schon bald sagen sich aber mildere Werte an. Zunächst habe aber am Samstag auch in den mittleren Landesteilen der Winter Einzug gehalten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mit.

Schneefälle gebe es in einem Streifen vom Bergischen Land über Mittelhessen bis nach Oberfranken. Meist kämen nur wenige Zentimeter Schnee herunter, "aber immerhin!", schrieb der DWD.

Den Meteorologen zufolge gibt es eine Luftmassengrenze zwischen einem Hoch namens Belinda über dem Nordmeer und einem Tief mit Namen Per mit seinem Zentrum westlich von Irland.

Am Morgen des ersten Weihnachtstages kamen so kräftige Temperaturunterschiede innerhalb Deutschlands zustande - von minus 15 Grad über Schnee in Vorpommern bis zu plus elf Grad in Freiburg.

Gefahr von "länger anhaltendem Glatteisregen"

Für den zweiten Weihnachtstag und den Start in die neue Woche sagte der DWD steigende Temperaturen voraus. Leichte Niederschläge kämen dann meist als Regen herunter. Dieser könne auf gefrorenem Boden zu gefährlichem Glatteis führen.

Wo genau es glatt werde, sei noch unsicher. Besonders in der Nacht auf Montag könne es von Niedersachsen bis nach Niederbayern gefährlich rutschig werden, östlich der Elbe bleibe es indes trocken.

In der kommenden Woche werde ein neues Atlantiktief mit Namen Ronald dann auch die letzten Reste der Kaltluft vertreiben. Insbesondere Richtung Vorpommern könne es zu länger anhaltendem "Glatteisregen mit erheblichem Eisansatz" kommen.

Auf den Westen und Südwesten kommen ungewöhnlich milde Temperaturen von zehn bis 15 Grad zu. "Insofern stehen die Zeichen zur neuen Woche eindeutig auf Milderung - bis zum Jahresende wohl ohne große Aussicht auf ein Winter-Comeback", erklärte DWD-Meteorologe Robert Hausen. (dpa/fte)

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