Das Wetter startet wechselhaft in die neue Woche. Dabei gibt es aber zumindest für einen Teil Deutschlands gute Nachrichten, während der anderen das Nachsehen hat.

Heute Vormittag ist es in Deutschland noch wechselnd bewölkt, vor allem in der Südhälfte wird es aber im weiteren Tagesverlauf auch heiter, heißt es beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

Sonne im Süden, Pech für den Norden

"In dieser Woche macht sich das Hoch Nilüfer bei uns bemerkbar", meint Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Und "Nilüfer" bringt der Mitte Deutschlands sowie dem Süden wieder den Sommer zurück, wenn auch mit verhaltenen Temperaturen.

Hitzewellen von 30 Grad und mehr sind also nicht zu erwarten, aber die Sonne behält zumindest bei Temperaturen bis 28 Grad die Oberhand.

Besonders viel Wärme bekommen die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg ab.

"Lediglich der Norden und der Nordosten haben mal wieder etwas das Nachsehen", erklärt Jung. Hier hält sich die Bewölkung und es gibt Schauer und einzelne Gewitter.

Der Sommer war deutlich zu nass

Am Mittwoch soll auch im Norden Wetterbesserung eintreten, allerdings dürfte diese nicht von langer Dauer sein.

In der zweiten Wochenhälfte wird wieder wechselhaftes und unbeständiges Wetter erwartet.

"Deutschlandweit gesehen brachte der Sommer bisher rund 15 Prozent mehr Regen als im langjährigen Mittel, ist also deutlich zu nass", erklärt Jung.

"Regional gab es sogar Rekordregenmengen. In Berlin war es der nasseste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen."

Deutschland-Wetter der kommenden Tage:

  • Montag: 19 bis 26 Grad, im Norden und Nordosten Wolken und noch einzelne Schauer oder Gewitter, sonst recht freundlich
  • Dienstag: 17 bis 28 Grad, im Norden dominieren weiterhin die Wolken, nach Süden oftmals freundlich und trocken
  • Mittwoch: 21 bis 31 Grad, auch im Norden wärmer und freundlicher, später allerdings Gewitter

(mwo)