• Tief "Daniel" bringt Sturm und Schnee nach Deutschland. Vor allem im Norden wird es stürmisch.
  • Das Wochenende wird in vielen Teilen des Landes trüb und nass.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Mit Sturm und Schnee zieht der Dezember in Deutschland ein. Ab Mittwochnachmittag und der folgenden Nacht fegen über den Norden Sturmböen und schwere Sturmböen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagt. Grund ist Tief "Daniel".

An den Küsten kann es Orkanböen geben. "Es besteht die Gefahr von herabstürzenden Ästen. Auch lose Gegenstände können verweht werden. Vereinzelt können Bäume auch umstürzen", erklärte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. Der DWD erwartet in der Norddeutschen Tiefebene Böen mit Geschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde. An den Küsten sind Windspitzen um 120, auf dem Brocken bis 150 Kilometer pro Stunde möglich.

Zudem sinkt in der Nacht zum Donnerstag die Schneefallgrenze, vor allem im Norden und Nordosten kann es der Vorhersage zufolge glatt auf den Straßen werden. Die Temperaturen sinken nachts auf fünf bis null Grad, im Bergland sowie im Norden bei klarem Himmel auf minus zwei Grad.

Am Donnerstag beruhigt sich der Wind. Im Süden und in der Mitte regnet es häufig, zum Nachmittag geht der Regen bis auf 300 Meter in Schnee über. Im Norden beginnt der Tag mit Schnee, Schneeregen und Graupelschauern, auch kurze Gewitter sind möglich. Später lockern die Wolken hier auf. Die Temperaturen erreichen laut DWD im Norden vier Grad und in der Mitte maximal acht Grad. Im Süden und im Bergland ist es mit minus einem Grad kühler. Nachts schneit es an den Alpen.

Lesen Sie auch: Wegen Schneesturms gefangen im Pub: "Es ist noch jede Menge Bier da"

Am Freitag ist es zunächst meist trocken, nur an den Küsten regnet oder schneit es. Nachmittags und abends ziehen im Nordwesten und Westen neue Regen- und Schneefälle herauf. Die Temperaturen liegen zwischen einem und sechs Grad, oberhalb von 500 Meter herrscht Dauerfrost. Zudem wird es im Westen und Norden wieder stürmisch. Die folgenden Tage sehen ähnlich aus: "Das Wochenende wird trüb und nass", erklärte DWD-Meteorologin Kernn.

Das Wetter am Wochenende

Am Samstag wird es im Nordosten meist trocken, während vom Westen her Niederschläge über das Land ziehen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen zwei Grad im Nordosten und bis zu zehn Grad im Südwesten. In der Nacht soll es laut DWD weiter regnen.

Unveränderte Wetterlage am Sonntag: Es wird wolkig oder stark bewölkt, gebietsweise sind schauerartige Niederschläge möglich. Die Temperaturen liegen zwischen einem und sechs Grad. (dpa/msc)

Wetter, Wetterphänomene, Wetterbericht, Erklärung, Fakten, Information
Bildergalerie starten

Was bedeutet Islandtief oder Isobaren? Wetterbegriffe leicht erklärt

Man muss kein Meteorologe sein, um immer und überall über das Wetter diskutieren zu können. Doch einige Wetterbegriffe helfen, um Wind und Wetter auf der Erde besser zu verstehen: von Islandtief bis Isobaren über Föhnwind und Diamantstaub ...