Zum Wochenbeginn wird neuer Schnee erwartet. Wo gibt es Chancen auf weiße Weihnachten?

Der Sonntag verläuft in weiten Teilen des Landes eher ungemütlich mit Regen, Schnee und Graupelschauern.

Nur im Norden und Nordwesten soll es tagsüber noch längere sonnige Abschnitte geben. Die Temperaturen reichen von 0 bis 6 Grad.

Die letzte Woche vor Weihnachten beginnt dann mit neuen Schneefällen - besonders im Süden und Osten Deutschlands.

Kräftige Niederschläge zu Wochenbeginn

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zieht das Tief "Andreas" vom Nordmeer in Richtung Dänemark und bringt in der Nacht zum Montag teils kräftige Niederschläge mit.

Die gehen im Norden und Westen bei 4 bis 0 Grad als Regen, aber bereits im Rhein-Main-Gebiet als Schnee runter. Hier wird es bis zu minus 5 Grad kalt.

Es sei aber noch nicht ganz klar, wo am Montagmorgen die Trennlinie zwischen Regen und Schnee verlaufe, so der DWD weiter.

Wo es schneit, könnten leicht bis zu 10 Zentimeter zusammenkommen, so dass in den Ballungsräumen mit erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr zu rechnen sei.

Im Laufe des Tages setze sich von Westen her auch schon wieder Tauwetter durch.

Gibt es weiße Weihnachten?

Für die Weihnachtstage muss der neue Schneefall noch nichts bedeuten, berichtete DWD-Meteorologe Marcus Beyer am Samstag.

In den Modellen gebe es zwar Hinweise auf kaltes Winterwetter an Weihnachten. Wahrscheinlicher sei aber, dass es beim grau-braunen Erscheinungsbild im Flachland bleibe.

In den Höhenlagen der Mittelgebirge und Alpen sei hingegen die Schneedecke bereits so üppig, dass dort sicher von einer weißen Weihnacht auszugehen sei.© dpa